Daimler AG

Erfolgreiches Jahr für Daimler Trucks

landesweit in BW | 30.12.2017

Vom vollelektrischen Leicht-Lkw FUSO eCanter wurden erste Fahrzeuge aus Serienproduktion an Kunden übergeben. Foto: Daimler
Vom vollelektrischen Leicht-Lkw FUSO eCanter wurden erste Fahrzeuge aus Serienproduktion an Kunden übergeben. Foto: Daimler

Stuttgart – Daimler Trucks konnte trotz weltweit weiterhin uneinheitlicher Marktbedingungen die Auslieferungen in den ersten elf Monaten des Jahres 2017 im Jahresvergleich um zwölf Prozent auf 422.500 Einheiten steigern.

Damit wurden bereits mehr Fahrzeuge ausgeliefert als im gesamten Vorjahr. Im Gesamtjahr 2016 hatte die Daimler Lkw-Sparte weltweit rund 415.100 Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz, FUSO, Freightliner, Western Star, Thomas Built Buses und BharatBenz verkauft.

Auf Basis erster Daten aus dem Dezember geht Daimler Trucks davon aus, das Gesamtjahr mit einem Absatz in der Größenordnung von 465.000 Fahrzeugen abzuschließen (i.V. 415.100). Die endgültigen Absatzzahlen werden im Rahmen der Jahrespressekonferenz von Daimler am 1. Februar 2018 vorliegen

„Für das Gesamtjahr 2017 erwarten wir bei Daimler Trucks einen Absatz in der Größenordnung von 465.000 Lkw – deutlich mehr als im Vorjahr und deutlich mehr als zu Jahresbeginn von uns erwartet. Das ist – insbesondere bei weiterhin wenig Rückenwind aus den Märkten – nur mit führenden Produkten und einem hervorragenden internationalen Team möglich. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren ausgezeichneten Einsatz“, sagte Martin Daum, im Vorstand der Daimler AG verantwortlich für Trucks & Buses.

„Bei allem, was wir tun, haben wir unsere Kunden im Fokus. Um ihnen die besten Produkte und Lösungen zu bieten, arbeiten wir kontinuierlich an Innovationen. Wir haben das Jahr 2017 genutzt, um konzentriert an effizienten, elektrischen, automatisierten und vernetzten Lkw zu arbeiten. So werden wir auch im IAA-Jahr 2018 und darüber hinaus nachhaltig erfolgreich sein.“

Deutliches Absatzplus dank Zuwächsen in Nordamerika
Getragen wurde das deutliche Absatzplus von Daimler Trucks vor allem in der zweiten Jahreshälfte von der positiven Absatzentwicklung in der NAFTA-Region. Obwohl sich der nordamerikanische Markt wie erwartet leicht unter dem Niveau des Vorjahres entwickelte, steigerte Daimler Trucks den Konzernabsatz in den ersten elf Monaten um zwölf Prozent auf 150.600 (i.V. 134.200) Einheiten. Mit einem Marktanteil von zuletzt 39,2 (i.V. 40,0) Prozent in den Gewichtsklassen 6-8 war Daimler Trucks weiterhin mit Abstand unangefochtener Marktführer bei mittelschweren und schweren Lkw in Nordamerika. Ein wichtiger Erfolgstreiber auf dem nordamerikanischen Markt: Der neue Freightliner Cascadia, der seit Anfang 2017 mit integriertem Detroit-Antriebsstrang produziert wird und Maßstäbe bei Kraftstoffeffizienz, Sicherheit und Vernetzung setzt. Auch im vierten Quartal hat Daimler Trucks in der NAFTA-Region einen deutlich höheren Auftragseingang verzeichnet als im Vorjahreszeitraum.

Zuwächse auch in Europa und Lateinamerika – Brasilien wieder mit einem Plus
Auch in der sogenannten Region EU30 (Europäische Union, Schweiz, Norwegen) konnte Daimler Trucks zulegen, von Januar bis November bislang um drei Prozent auf 73.600 (i.V. 71.100) Einheiten. Mercedes-Benz behauptete im mittleren und schweren Lkw-Segment die Marktführerschaft mit 21,0 (i.V. 20,7) Prozent. In Deutschland führt Mercedes-Benz mit einem Anteil von 36,6 Prozent (i.V. 37,2) ebenfalls den Lkw-Markt an; hier wurden 28.000 (i.V. 27.600) Fahrzeuge ausgeliefert. Seit März 2017 sind die Lkw von Mercedes-Benz auch mit dem neuen Truck Data Center ausgestattet: Das standardisierte Konnektivitätsmodul wird markenübergreifend bei Daimler Trucks verbaut, im Mercedes-Benz Actros, Arocs, Antos und Atego sowie im neuen Freightliner Cascadia und im neuen FUSO SuperGreat. Das Truck Data Center bildet die Basis für bereits bestehende Konnektivitätslösungen von Daimler Trucks sowie den Telematik-Systemen von Fleetboard, Truckonnect und Detroit Connect. Es ermöglicht jedoch auch neue digitale Dienste, wie das Serviceprodukt Mercedes-Benz Uptime: Durch die intelligente Vernetzung von LKW, dem Mercedes-Benz Service und dem Kunden können Standzeiten verringert werden.

Aufgrund des verbesserten Investitionsklimas und dank optimierter Händlerstruktur, konnte Daimler Trucks die Auslieferungen in Russland auf 7.800 (i.V. 2.200) Lkw mehr als verdreifachen (+254 Prozent). In der Türkei konnte die Lkw-Sparte der Daimler AG nach der schwachen Vorjahresentwicklung ein Absatzplus verzeichnen und lag mit 9.500 (i.V. 7.900) ausgelieferten Fahrzeugen um 20 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Die Landesgesellschaft von Daimler in der Türkei feierte im Sommer 2017 ihr 50-jähriges Bestehen. Daimler Nutzfahrzeuge produziert dort seit 1967 Busse und seit 1986 Lkw.

In Lateinamerika lag der Absatz von Daimler Trucks in den ersten elf Monaten mit 27.300 (i.V. 25.100) Lkw um neun Prozent über dem Vorjahrszeitraum. Einen wesentlichen Beitrag lieferte dabei die positive Absatzentwicklung in Argentinien mit 5.200 (i.V. 3.500; +47 Prozent) ausgelieferten Fahrzeugen. Im Hauptmarkt Brasilien konnte Daimler Trucks die Verkäufe mit 12.200 (i.V. 11.200) Fahrzeugen um acht Prozent steigern. Mit einem Marktanteil von 28,3 (i.V. 29,3) Prozent erzielte Daimler Trucks seit Jahresbeginn mit der Marke Mercedes-Benz erneut die Spitzenposition in diesem wichtigen Lkw-Markt. In den kommenden fünf Jahren investiert Daimler in Brasilien rund 600 Millionen Euro in die Modernisierung der Lkw Fahrzeugpalette, in digitale Dienste sowie in die beiden lokalen Produktionswerke. Damit ist Mercedes-Benz Trucks hervorragend für ein mittelfristig erwartetes Anziehen der Kundennachfrage auf dem brasilianischen Lkw-Markt gerüstet.

V.i.S.d.P.: Daimler AG

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