Bodensee Standort Marketing GmbH

Bodenseerat tagt zur Innovationslandschaft

Bodensee-Oberschwaben | 13.10.2017

Internationaler Bodenseerat und Gäste. Foto: Bodensee Standort Marketing GmbH
Internationaler Bodenseerat und Gäste. Foto: Bodensee Standort Marketing GmbH

Konstanz: Nach der konstituierenden Sitzung im Frühjahr lud der Internationale Bodenseerat am Samstag, den 30. September 2017 unter dem Titel „Internationale Bodensee-Hochschule: Innovationsmotor der Bodenseeregion“ zu seiner diesjährigen Herbstsitzung in Weinfelden (CH) ein. Die Plenumssitzung fand traditionsgemäß im Rahmen der WEGA-Messe Thurgau statt und tagte öffentlich im denkwürdigen Rathaussaal der hiesigen Gemeindeverwaltung.

Nach der Eröffnung durch den neugewählten Präsidenten und Konstanzer Landrat Frank Hämmerle sowie der Begrüßung durch Gemeindepräsident Max Vögeli lag der Fokus der Sitzung auf der Internationalen Bodensee-Hochschule (IBH), welche durch die länderübergreifende Vernetzung von 30 Mitgliedsinstitutionen aus allen vier Länder rund um den See (Deutschland, Österreich, Schweiz, Fürstentum Liechtenstein) die Bildungs- und Innovationslandschaft der Region wesentlich prägt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 unterstützt die IBH grenzüberschreitende Projekte aus den Bereichen Lehre, Forschung und Entwicklung, Wissens- und Technologietransfer sowie Strukturbildung.

Insgesamt drei Impulsreferate zum Thema „Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft“ zeigten deutlich, dass die Vierländerregion Bodensee bereits über eine beachtliche Infrastruktur zur erfolgreichen Vernetzung von KMU mit Hochschul- und Forschungseinrichtungen verfügt. Angefangen von der IBH selbst und der durch die Kommission Wirtschaft der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) unterstützte Initiative „Team Wissenstransfer“ bis hin zum im Frühjahr 2016 gegründeten und durch das Staatsministerium Baden-Württemberg geförderten „Bodenseezentrum Innovation 4.0“ (BZI 4.0) an der Konstanzer Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) existieren unterschiedliche Plattformen, um Unternehmen und Wissenschaft in der Vierländerregion Bodensee zusammenzuführen. Das Angebot zur Förderung des Austauschs zwischen Wirtschaft und Wissenschaft ist vielfältig, jedoch fehlt es bisweilen noch an der nötigen Transparenz, so die Ergebnisse der Podiumsdiskussion. Weitere Bremskräfte für die Förderung der Innovationskraft seien der Mangel bzw. die Abwanderung von Fachkräften, die grenzüberschreitende Bürokratie, das Fehlen geeigneter Förderprogramme insbesondere für kleinere Kooperationsanfragen von KMU sowie die fortschreitende Digitalisierung, welche von vielen Unternehmen bisher noch als Risiko und nicht als Chance wahrgenommen werde.

Die Weichen zur Bekämpfung dieser Hemmnisse sind mit den beiden grenzüberschreitenden und durch das Förderprogramm Interreg-V unterstützten Digitalisierungsprojekten „BODENSEEMITTELSTAND 4.0“ und „IBH-Lab KMUdigital“ bereits gestellt. Während mit Hilfe des Projektes „BODENSEEMITTELSTAND 4.0“ vorwiegend das Leistungsportfolio zum Thema Digitalisierung gebündelt und gemeinsame Marketing- und Kommunikationsaktivitäten umgesetzt werden sollen, wird das Projekt „IBH-Lab KMUdigital“ dazu beitragen, die Chancen und Auswirkungen der digitalen Transformation für den Mittelstand der Vierländerregion Bodensee ganzheitlich zu untersuchen.

Zu den Fachreferenten gehörten der neue Geschäftsstellenleiter der Internationalen Bodensee-Hochschule, Herr Prof. Markus Rhomberg, Frau Alexandra Boger, Management "IBH-Lab KMUdigital" & Leitung "Bodenseezentrum Innovation 4.0“ der Konstanzer Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) sowie der Geschäftsführer und Leiter des Geschäftsfeldes „International“ der IHK Hochrhein-Bodensee, Herr Dr. Uwe Böhm.

Der Bodenseerat ist eine parlament-ähnliche Organisation mit 55 Mitgliedern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft der Vierländerregion Bodensee, welche Vorschläge an die zuständigen Regierungen richtet, um grenzüberschreitende Fragestellungen zu lösen.

V.i.S.d.P.: Bodensee Standort Marketing GmbH

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