ARBURG GmbH + Co KG

Arburg auf der Fakuma 2017

Nordschwarzwald | 23.10.2017

Das Highlight auf dem Messestand mit insgesamt zehn Exponaten waren die neuen, großen Spritzgießmaschinen. Foto: ARBURG
Das Highlight auf dem Messestand mit insgesamt zehn Exponaten waren die neuen, großen Spritzgießmaschinen. Foto: ARBURG

Loßburg/Friedrichshafen: Die Fakuma, internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung, fand vom 17. bis 21. Oktober 2017 in Friedrichshafen statt. Wer sich dort zu Branchentrends, Innovationen und Trendthemen informieren wollte, kam an Arburg nicht vorbei.

Highlights waren die beiden hybriden, großen Spritzgießmaschinen im neuen Design und mit neuer, visionärer Steuerung sowie das Praxisbeispiel zu Industrie 4.0. Mit zehn innovativen Exponaten, davon der Großteil vollautomatisierte Turnkey-Anlagen, wurde die effiziente Produktion von Kunststoffteilen vorgestellt. Das Spektrum reichte vom additiv gefertigten Funktionsbauteil in Losgröße 1 über die variantenreiche Spritzteilfertigung „on demand“ bis zur Großserie von 7.700 Bechern in der Stunde. Zehn weitere Exponate waren auf Partnerständen zu sehen.

„Wir sind mit der Fakuma 2017 höchst zufrieden. Wir haben zahlreiche konkrete Anfragen erhalten, die Geschäfte laufen exzellent – bei unseren Kunden aus allen Branchen genauso wie bei uns. In solchen Boomzeiten sind produktionseffiziente Maschinentechnik, individuell abgestimmte Lösungen und ein zuverlässiger Service besonders gefragt”, resümiert Michael Hehl, geschäftsführender Gesellschafter und Sprecher der Arburg-Geschäftsführung. „Darüber hinaus gewinnen die Themen Industrie 4.0, Leitrechner und die additive Fertigung bei unseren Kunden weiter zunehmend an Relevanz. Wir haben in Friedrichshafen wieder eindrucksvoll demonstriert, dass wir für jede Anforderung nicht nur die passende ‚smarte‘ Maschinentechnik bieten, sondern als Technologiepartner umfassend für unsere Kunden da sind.“ Groß sei auch das Interesse an dem speziellen Recruitingstand gewesen, den Arburg als Vorreiter der Branche seit 2015 auf der Fakuma habe, um Fachkräfte zu treffen und als neue Mitarbeiter zu gewinnen.

Allrounder im neuen Design und mit neuer Steuerung

Die unübersehbaren Highlights auf dem Arburg-Messestand der Fakuma 2017 waren die zwei hybriden, großen Spritzgießmaschinen im neuen Design und mit visionärer Gestica-Steuerung. Der Allrounder 920 H mit 5.000 kN Schließkraft feierte in Friedrichshafen Premiere. Für den Allrounder 1120 H mit 6.500 kN Schließkraft, der im Rahmen einer anspruchsvollen Turnkey-Lösung die bekannten Klapptrittschemel im Arburg-Design produzierte, startete der weltweite Verkauf. Praktisch pausenlos mit Kunden und Interessenten im Gespräch waren die Arburg-Experten, die an einer separaten Station die Funktionalitäten der neuen Gestica-Steuerung im „Look-and-Feel“ smarter mobiler Endgeräte vorstellten. Die Resonanz auf das neue Maschinendesign und die neue Steuerung war durchweg sehr positiv.

Industrie 4.0 praxisnah: Spannseile „on demand“ gefertigt

Als drittes Highlight präsentierte Arburg ein neues Industrie-4.0-Praxisbeispiel, das speziell auf die Belange der Spitzgießbranche zugeschnitten ist. Für eine variantenreiche Serienfertigung wurden dabei Kundenwünsche online in den laufenden Spritzgießprozess eingebunden. Eine kompakte Turnkey-Anlage produzierte „on demand“ von Schuss zu Schuss flexibel Spannseile in verschiedenen Längen, Farben und Endstück-Kombinationen. Der Messebesucher gab die gewünschte Spannseil-Variante direkt an einem Terminal ein und der Auftrag wurde direkt an die zentrale Selogica-Maschinensteuerung übertragen. In der industriellen Praxis ist eine solche variantenreiche Serienfertigung etwa für die Kabelkonfektionierung in der Automobilindustrie prädestiniert.

Additive Fertigung: neue Materialien

Auf der Fakuma 2017 interessierten sich auch viele Spritzgießkunden für die additive Fertigung mit dem Freeformer von Arburg. Dieser verarbeitete auf der Fakuma 2017 erstmals das teilkristalline Standard-PP (Moplen) und ein speziell dafür entwickelte Stützmaterial additiv zu Funktionsbauteilen.

Innovative Anwendungen und Turnkey-Lösungen

Mit zahlreichen Turnkey-Anlagen wurden anspruchsvolle Kunststoffteile vollautomatisiert gefertigt, z. B. Lenkradblenden für den Automobilsektor oder Becher für die Verpackungsindustrie. In einer Zykluszeit von weniger als 1,9 Sekunden produzierte eine Hochleistungsspritzgießmaschine vier gelabelte Becher mit 0,32 Millimetern Wandstärke – inklusive deren Verpackung in Kartons. Somit lag die Produktionsleistung bei 7.700 Bechern pro Stunde.

V.i.S.d.P.: ARBURG GmbH + Co KG

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