Hochschule Pforzheim

Neue Strategie und neues Corporate Design

Nordschwarzwald | 19.10.2017

Gemeinsam für die neue Strategie der Hochschule. Foto: Hochschule Pforzheim
Gemeinsam für die neue Strategie der Hochschule. Foto: Hochschule Pforzheim

Pforzheim: Mit welchem Profil kann die Hochschule im Wettbewerb um die besten Köpfe und Ressourcen national und international bestehen? Mit welchen Lehrkonzepten kann die Hochschule ihre Studierenden bestmöglich auf den Arbeitsmarkt der Zukunft vorbereiten? Mit welchen Forschungsprofilen bestimmen die Professoren und Wissenschaftler der Hochschule die Zukunft mit? Mit derartigen Fragen hat sich die Hochschule Pforzheim kritisch auseinandergesetzt und in einem hochschulweiten Strategieprozess Antworten gefunden.

Unter dem Leitsatz „Führend durch Perspektivenwechsel“ setzt sie neue Impulse, um das eigene Potential für die Herausforderungen der Zukunft noch besser nutzen zu können.

„Wir sind eine lebendige und vielfältige Institution mit drei starken Fakultäten – mit einer gemeinsamen Strategie wollen wir unsere Kräfte in Ausrichtung auf die Studierenden bündeln“, erklärt Professor Dr. Ulrich Jautz, Rektor der Hochschule Pforzheim. „Angehörige aller Bereiche haben sich auf einen gemeinsamen Weg gemacht und die Strategie in den vergangenen zwei Jahren mit ihren Kompetenzen und Ideen nach vorne gebracht. Von den Erfolgen profitieren unsere Studierenden, unsere Mitarbeiter und unsere Partner in Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft.“

Das Ergebnis dieses hochschulweiten Prozesses ist bemerkenswert. Neue Ziele sind definiert, Maßnahmen wurden im Sinne der Strategie auf den Weg gebracht, Fördermittel eingeworben und damit neue Angebote möglich gemacht. „Mit ‚Führend durch Perspektivenwechsel‘ haben wir eine klare Vision formuliert und authentische Antworten sowie neue Formate für alle Phasen des Studiums gefunden. Es ist ein beschleunigter Verbesserungsprozess entstanden“, erklärt Thomas Gerlach, Professor der Fakultät für Gestaltung und Leiter der Steuerungsgruppe zur Strategie. „Unsere Aufgabe ist es nun, diesen frischen Wind in die gesamte Hochschule zu bringen und zu einer gelebten Kultur zu machen. Die neue Strategie setzt Impulse in die bereits vorhandenen Stärken.“

Nach außen hin sichtbar wird die neue Strategie der Hochschule Pforzheim im neuen Corporate Design: Innerhalb der Hochschule wurde ein neues Bildzeichen und in Zusammenarbeit mit der Karlsruher Agentur magma eine neue Markenwelt der Hochschule Pforzheim – der HS PF – entwickelt. „Das neue Außenbild dokumentiert die Veränderungen der vergangenen zwei Jahre und trägt diese in die Köpfe“, erklärt Professor Michael Throm, Dekan der Fakultät für Gestaltung und verantwortlich für das neue Corporate Design der Hochschule. „Das neue Außenbild visualisiert die Veränderungen – von der Statik zur Dynamik, von der Parallelität zur Interaktion.“ Es schafft damit eine einheitliche Basis für eine erfolgreiche Kommunikation der Hochschule und ihrer Fakultäten. Der neue visuelle Auftritt der Hochschule Pforzheim ist ein Zusammenspiel von Logo, Farbe, Typografie, Bild und Layout.

Mit ihrer fachlichen Konstellation ist die Hochschule Pforzheim einzigartig in der deutschen Bildungslandschaft. Im Zusammenspiel gestalterischer, technischer, betriebswirtschaftlicher und juristischer Disziplinen kann der gesamte Lebenszyklus eines Produkts abgebildet werden. Dabei nutzt die Hochschule ihr breites Spektrum, das vom Design über die Konstruktion, die Vermarktung bis hin zur rechtlichen Beratung und dem Recycling reicht. Die Hochschule fördert zudem ethisches Handeln und Denken und ist national sowie international vernetzt. „In dieser Vielfalt und der einzigartigen Kombination der Expertisen erkennen wir unsere Stärke, die wir noch besser nutzen und ausbauen wollen“, so Ulrich Jautz. Dieses besondere Profil der Hochschule Pforzheim mündet in interdisziplinärer Lehre. Die Studierenden werden so bestmöglich auf die Aufgaben der vernetzten Berufswelt vorbereitet, die zunehmend an Schnittstellen verschiedener Disziplinen zu lösen sind.

Im Laufe des Prozesses sind verschiedene Formate im Sinne der Strategie für alle Phasen des Studiums auf den Weg gebracht worden. So wie das neue Vorstudium KATAPULT, ein einsemestriges interdisziplinäres Angebot für künftige Studierende, oder auch HOTSPOT. Unter dem ideellen Dach des „House of Transdisciplinary Studies“ (HOTSPOT) bündelt die Hochschule die Kompetenzen der drei Fakultäten und integriert die Erfahrung externer Partner in die Lehre. Das Ziel des „Institute for Human Engineering & Empathic Design Pforzheim“ (HEED) besteht darin, das unternehmerische Denken der Studierenden zu stärken und sie als innovative Persönlichkeiten zu fördern. In den Startlöchern steht außerdem das „GründerWERK – Zentrum für Unternehmensgründung der Hochschule Pforzheim“. Es ist zentrale Anlaufstelle und Netzwerk für gründungsinteressierte Studierende, Lehrende und Beschäftigte. Durch HEED und das GründerWerk wird die Gründerkultur in Pforzheim gestärkt, die verschiedenen Aktivitäten hierzu gebündelt und aufeinander abgestimmt. Ganz im Sinne der Strategie der Hochschule nimmt das neue Weiterbildungsprogramm „Innovationsmanagement“ den Gedanken des lebenslangen Lernens auf und bietet berufsbegleitende Weiterbildung an.

Dass Pforzheim bei Qualität in Lehre und Forschung zur Spitzengruppe der europäischen Hochschulen gehört, bescheinigen aktuelle internationale Rankings. So bezeichnet „U-Multirank“ der Europäischen Kommission die Hochschule Pforzheim als „Juwel“; im Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung befindet sich Pforzheim wiederholt auf einem Spitzenplatz; Die Business School sowie die Studiengänge des Wirtschaftsingenieurwesens sind 2017 von AACSB International außerdem erfolgreich reakkreditiert worden.

„Mit der neuen Strategie und dem Leitsatz ‚Führend durch Perspektivenwechsel‘ haben wir ein starkes Ausbildungs-, Arbeits- und Forschungsumfeld für unsere Studierenden und unsere Mitarbeiter, aber auch für unsere Partner in Wirtschaft und Gesellschaft geschaffen. Wir werden aber weiter an uns arbeiten, um uns für die Herausforderungen der Zukunft bestmöglich aufzustellen“, erklärt Ulrich Jautz abschließend.

V.i.S.d.P.: Hochschule Pforzheim

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