Landratsamt Ostalbkreis

EUROPoint Ostalb bewirbt sich erfolgreich

Ostwürttemberg  | 05.01.2018

Klaus Pavel und Andrea Hahn, bei der Unterzeichnung der Partnerschaftsvereinbarung. Foto: Landratsamt Ostalbkreis
Klaus Pavel und Andrea Hahn, bei der Unterzeichnung der Partnerschaftsvereinbarung. Foto: Landratsamt Ostalbkreis

Aalen: Das Europainformationszentrum EUROPoint Ostalb im Landratsamt in Aalen gehört für weitere drei Jahre dem Europe-Direct-Informationsnetzwerk der Europäischen Kommission an. Bei Landrat Klaus Pavel ist die Freude über die positive Entscheidung groß, die der Landkreis vom Vertreter der Europäischen Kommission in Deutschland, Richard Kühnel, erhalten hat. Für den Zeitraum 2018 bis 2020 wurde die Beteiligung am Netzwerk der Bürger-Informationszentren von der Europäischen Kommission neu ausgeschrieben und die Bewerbung des EUROPoint Ostalb war erfolgreich. Weitere Informationszentren in Baden-Württemberg gibt es in Freiburg, Karlsruhe und Stuttgart.

Im Juli 2017 hatte die Europäische Kommission über ihre Vertretung in Deutschland die Einrichtung der Informationszentren für den Zeitraum 2018 bis 2020 neu ausgeschrieben. Wirtschaftsförderer Rainer Fünfgelder und die Leiterin des EUROPoint Ostalb, Andrea Hahn, haben daraufhin die jetzt erfolgreiche Bewerbung eingereicht. Bereits zum dritten Mal in Folge beteiligte sich der Ostalbkreis damit an diesem Wettbewerbs- und Auswahlverfahren. Noch kurz vor Weihnachten 2017 kam die überaus erfreuliche Nachricht, dass die Europäische Kommission das Netz der Europe-Direct-Informationszentren in Deutschland erneuert. 41 Zentren in allen Teilen Deutschlands, davon vier in Baden-Württemberg (Aalen/Ostalbkreis, Freiburg, Karlsruhe und Stuttgart), wurden nach offener Ausschreibung ausgewählt. Die erfolgreichen Bewerber erhalten Zuschüsse von der Europäischen Kommission und sind ab dem 1. Januar 2018 drei Jahre lang tätig. Der Landrat unterzeichnete dazu nun eine Partnerschaftsrahmenvereinbarung mit der EU-Kommission in Deutschland.

In Baden-Württemberg ist der EUROPoint Ostalb das einzige Zentrum im ländlichen Raum. „Wir freuen uns daher besonders, weiterhin der Bevölkerung im Ostalbkreis, in der Region Ostwürttemberg und in den angrenzenden Bereichen diese Einrichtung und somit einen leichten Zugang zu Informationen bieten zu können“, erklärt Andrea Hahn. Seit 2009 gehört der EUROPoint Ostalb in der Trägerschaft des Ostalbkreises zum Europe-Direct-Netzwerk. In dieser Zeit hat sich das Europainformationszentrum als Anlaufstelle für alle Bürgerinnen und Bürger bei Fragen rund um die Europäische Union etabliert und über 80 Veranstaltungen initiiert. „Das Angebot des EUROPoint Ostalb wird von der Bevölkerung, von Unternehmen, Kommunen, Schulen und Vereinen sehr gut nachgefragt“, so der Landrat.

Der EUROPoint Ostalb ist barrierefrei zugänglich im Erdgeschoss des Landratsamts in Aalen und Schwäbisch Gmünd eingerichtet. Er bietet einen kostenfreien Broschürenservice zur EU, Beratung und Recherche zu europäischen Themen, eine Website sowie einen öffentlichen Internetzugang zu den Europaseiten und eine Präsenz in Facebook. Außerdem besteht die Möglichkeit, Bürgermeinungen direkt an die EU-Organe weiterzuleiten. Auf verschiedenen Messen, wie z .B. der KONTAKTA, ist der EUROPoint Ostalb mit einem Informationsstand präsent. Darüber hinaus werden Ausstellungen und Veranstaltungen zu aktuellen europäischen Themen organisiert, bei denen besonderer Wert darauf gelegt wird, dass sich die Bevölkerung in die Diskussion einbringen kann. So gab es beispielsweise im vergangenen Juni mit „Quo vadis Europa - (Gem-) einsam stark?“ einen Diskussionsabend, bei dem alle Interessierten ihre Fragen direkt an den Europaminister von Baden-Württemberg, Guido Wolf MdL, und an den Vertreter der EU-Kommission in Deutschland, Richard Kühnel, stellen konnten. Im November hatte das 9. Klimaforum Ostalb mit dem bekannten Wettermoderator Sven Plöger über 500 Gäste angelockt. Und das Jubiläum zum 60. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge wurden mit einer Multivisionsshow und einer Ausstellung im Landratsamt gewürdigt.

Auch für die kommenden drei Jahre hat das Team des EUROPoint Ostalb bereits viele neue Aktionen und Veranstaltungen geplant. Eine Vortrags- und Diskussionsreihe „Europa im Gespräch“ soll aktuelle Themen wie den Brexit, Cybersicherheit oder die Zukunftsdebatte zur EU aufgreifen. Die Sicherheits- und Verteidigungspolitik soll ebenfalls in den Blick genommen werden. Zum europäischen Jahr des kulturellen Erbes 2018 sind Aktionen geplant, durch die auch auf EU-Förderprojekte im Landkreis aufmerksam gemacht wird. Ein besonderes Augenmerk gilt der Einbeziehung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, für die es beispielsweise Planspiele, einen Präsentationswettbewerb oder Informationsveranstaltungen zum Leben, Lernen, Studieren und Arbeiten im Ausland geben wird. Zu den Schlüsselthemen zählt außerdem die Wahl zum Europäischen Parlament 2019. Und auch der beliebte Europakalender soll wieder aufgelegt werden, dem ein Fotowettbewerb vorausgeht.

V.i.S.d.P.: Landratsamt Ostalbkreis

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