Medical Mountains AG

„Think big“ – auch in Sachen Medizintechnik

Schwarzwald-Baar-Heuberg | 04.08.2017

Im Mirro Research Center können an hochmodernen Dummys neue Methoden getestet werden. Foto: MedicalMountains
Im Mirro Research Center können an hochmodernen Dummys neue Methoden getestet werden. Foto: MedicalMountains

Tuttlingen: Als eine von drei ausgewählten Clusterinitiativen hat die MedicalMountains AG die deutsche Medizintechnik in den USA repräsentiert: Im Rahmen der „Transatlantic Cluster Roadshow“ konnten im Mittleren Westen bestehende Kontakte vertieft und weitere erfolgversprechende Verbindungen geknüpft werden – stets begleitet von dem uramerikanischen Leitgedanken „think big“.

Die einwöchige Delegationsreise war unter Federführung der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer im Mittleren Westen und im Rahmen der „Transatlantic Cluster Initiative“ organisiert worden. Schwerpunkte lagen auf personalisierter Gesundheitsversorgung, Digitalisierung und internationaler Zusammenarbeit. Dementsprechend wurde das eng getaktete Programm für die Vertreter der MedicalMountains AG, des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen und von Medical Valley Nürnberg gestaltet.

Ein „Heimspiel“ erwartete die Tuttlinger Abordnung in Minneapolis. Die dortige Clusterorganisation „Greater MSP“ ist bestens bekannt, bringt sie ihre Kompetenzen auf dem Feld der Additiven Fertigung doch in das aktuell laufende Projekt „MInD – Medical Technology International and Digital“ ein. „Neuland“ war hingegen Nashville, Tennessee. Hier interessierte, da im Zuge der Digitalisierung stets über Standards gesprochen wird, die deutsche Abordnung vor allem das Center für medizinische Interoperabilität. Hinter dem sperrigen Begriff verbirgt sich einer der größten Innovationshemmer weltweit: die noch immer nicht zufriedenstellend gelöste Frage, wie ein reibungsloser Datentransfer zwischen verschiedenen medizinischen Systemen und Technologien erfolgen kann.

Als letzter Ort der „Roadshow“ wurde Fort Wayne angesteuert. Im Nordosten des Bundesstaats Indiana ist das „Weltzentrum der Orthopädie“ zu Hause; in der Region ansässige Unternehmen kontrollieren rund ein Drittel des internationalen Orthopädietechnikmarkts. Dass in den USA stets ein bisschen größer gedacht wird, war unter anderem am Parkview Mirro Research Center abzulesen. In dem dortigen Testlabor können neue Behandlungsmethoden in einer voll ausgestatteten Klinikumgebung erprobt werden – an hochmodernen Dummys, die auf verschiedene Szenarien programmiert werden können und nicht nur lebensecht auf Eingriffe reagieren, sondern auch Fragen beantworten. Das Multimillionenprojekt ist allein durch private Stiftungsgelder finanziert worden.

Neben den offiziellen Besuchsterminen füllten Podiumsdiskussionen und bilaterale Gespräche die Agenda. MedicalMountains-Vorstand Yvonne Glienke bilanziert: „Wir haben die Kooperation mit den MInD-Partnern in Minnesota weiter vertieft und viele neue Erkenntnisse gewonnen, die unserem Cluster zugutekommen können.“ Die angenehmste Überraschung seien die Erfahrungen in Tennessee und Indiana gewesen. Gut möglich also, dass sich das Netzwerk von MedicalMountains künftig noch weiter über den flachen Mittleren Westen erheben wird. Die Gegeneinladung an die Cluster in Minneapolis, Nashville und Fort Wayne zum Innovationsforum für Medizintechnik am 19. Oktober in Tuttlingen ist jedenfalls ausgesprochen.

V.i.S.d.P.: Medical Mountains AG

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