Wirtschaftsförderungsgesellschaft Schwarzwald-Baar-Heuberg mbH

Ideal zwischen Stuttgart und der Schweiz

Schwarzwald-Baar-Heuberg | 11.10.2017

Staatssekretärin Katrin Schütz (5. von links) mit Ausstellern aus Schwarzwald-Baar-Heuberg am Stand in München. Foto: P.G.LOSKE
Staatssekretärin Katrin Schütz (5. von links) mit Ausstellern aus Schwarzwald-Baar-Heuberg am Stand in München. Foto: P.G.LOSKE

Villingen-Schwenningen: Die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg präsentierte sich mit Gewerbeflächen und -immobilien bei der Expo Real, Europas größter Immobilienmesse in München. Der Regionsauftritt unter dem Dach von Baden-Württemberg International wurde von der Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg koordiniert. Als Aussteller mit dabei waren das Regionale Gewerbegebiet BestInvest A81 Sulz am Neckar, das INKOM - Interkommunales Gewerbegebiet Zimmern ob Rottweil - Rottweil, die Tuttlinger Wohnbau GmbH und die Wirtschaft und Tourismus Villingen-Schwenningen GmbH.

„Die Nachfrage nach Flächen in unserer Region ist in diesem Jahr sehr groß.“ freute sich Dorothee Eisenlohr, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Schwarzwald-Baar-Heuberg mbH. „Interessenten aus dem Großraum Stuttgart, der Schweiz, aber auch aus anderen Ecken Deutschlands und Europas rennen uns im Vergleich zu den Vorjahren praktisch den Stand ein.“

2.003 Aussteller trafen bei der Expo Real 2017 auf mehr als 41.500 Besucher aus 74 Ländern: gegenüber dem Vorjahr ein deutlicher Zuwachs. Die Internationalität des Publikums hat die Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg in diesem Jahr berücksichtigt und das Verzeichnis, in dem Flächen und Immobilien aus der Region gelistet sind, erstmals auch auf Englisch erstellt.

Der Druck im Markt, so die regionale Wirtschaftsförderin, wachse, und die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, die an der A81 ideal zwischen Stuttgart und der Schweiz liege, könne davon nur profitieren. „Wenn wir dazu unsere Hausaufgaben machen – einen sympathischen Außenauftritt hinlegen, Argumente für Schweizer und Inländer mundgerecht aufbereiten und die Chance, uns zu treffen, bei den richtigen Zielgruppen bewerben –, kann uns die Expo Real extrem viel bringen. Außerdem ist sie eine gute Chance, bestehende Netzwerke und Kontakte zu pflegen und Synergien zu erzielen.“

Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, besuchte die baden-württembergischen Aussteller gleich am ersten Messetag. Sie unterstrich die Bedeutung der Expo Real gerade auch für die Akquise ausländischer Investitionen, die sich 2016 mit 449 in Baden-Württemberg realisierten Projekten auf einem Rekordhoch befunden hätten.

Aus der Schweiz fand eine ganze Delegation aus Projektentwicklern und Wirtschaftsförderern den Weg an den Baden-Württemberg-Stand. In einem „Elevator Pitch“, in dem sich Schwarzwald-Baar-Heuberg und andere Regionen präsentieren durften, wurde schnell klar, dass die Landkreise Rottweil, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar-Kreis für die Schweizer nicht nur aufgrund der für sie verhältnismäßig günstigen Preise sehr interessant sind.

Im Anschluss an die Messe bearbeitet die Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg sorgfältig alle Anfragen und leitet sie in die Region hinein weiter – egal, ob es sich um Investitionsinteresse an Hotels oder Seniorenwohnheimen oder um reine Flächengesuche handelt. „Nach der Messe ist vor der Messe.“ weiß Geschäftsführerin Dorothee Eisenlohr. „Je besser wir das ganze Jahr über an der Vermarktung von Gewerbeflächen und Immobilien dran bleiben und Kontakte pflegen, desto erfolgreicher wird für uns die eigentliche Expo Real. Investorenpflege ist auch immer Beziehungspflege.“

V.i.S.d.P.: Wirtschaftsförderungsgesellschaft Schwarzwald-Baar-Heuberg mbH

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