IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg

Möglicher Umzug der IHK

Schwarzwald-Baar-Heuberg | 21.09.2017

Fassadenkletterer beim Montieren der Außenhülle. Foto: IHK
Fassadenkletterer beim Montieren der Außenhülle. Foto: IHK

Villingen-Schwenningen: Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg hat die grundsätzlichen Weichen für einen Umzug der IHK in den Technologie- und InnovationsPark VS gestellt. Das Gremium stimmte einstimmig einer Vorlage zu, nach der Präsident und Hauptgeschäftsführer beauftragt werden, einen unterschriftsreifen Vertrag mit dem Eigentümer der Immobilie, Wolfram Richter, auszuhandeln und abzuschließen.

Dazu verabschiedete die Vollversammlung in ihrer Sitzung in der Firma ComputerKomplett SteinhilberSchwehr in Rottweil die entsprechenden Eckpunkte zum Kaufprojekt, wie Planung, Leistungsbeschreibung und Finanzierungskonzept. 

Im Technologie- und InnovationsPark VS ist bereits die IHK Akademie als einer der großen Weiterbildungsträger der Region angesiedelt. „Mit diesem Beschluss der Vollversammlung ist sicherlich eine Richtungsentscheidung getroffen worden“, betont IHK-Präsident Dieter Teufel. „Es kommt nun auf die Verhandlungsergebnisse mit dem Eigentümer an. Allerdings sei die Vollversammlung von dem Projekt „sehr überzeugt“. Deshalb werde nun mit absolutem Vorrang dieses Projekt verfolgt. Die ursprünglich drei weiteren Alternativen ruhen im Moment.

Die Tourismuswirtschaft in der Region ist eine bedeutende Branche, die mit Schwierigkeiten bei der Mitarbeitersuche, bei der Unternehmensnachfolge zu kämpfen hat wie auch mit zunehmenden bürokratische Belastungen gerade im Gastgewerbe. Der IHK-Tourismusausschuss hat deshalb ein Positionspapier erarbeitet, das aktuelle Herausforderungen der Tourismuswirtschaft behandelt. „Gerade aus dem Blickwinkel einer zukunftsorientierten Standortpolitik, die maßgeblichen Einfluss auf eine wirtschaftlich erfolgreiche und insbesondere für alle Generationen lebenswerte Region hat, kann das Thema der touristischen Entwicklung nicht ausgeklammert werden“, so Ausschussvorsitzender Michael Steiger. 

Mit diesem Positionspapier soll auf die enorme wirtschaftliche Bedeutung des Gastgewerbes als einer wichtigen Säule des Tourismus für die Region hingewiesen werden. „Insbesondere die Vielzahl der Industrieunternehmen benötigt qualitativ hochwertige Übernachtungsbetriebe für ihre Geschäftspartner und Gastronomiebetriebe, die beispielsweise Mittagessen für deren Mitarbeiter anbieten oder deren betriebliche Weihnachtsfeier ausrichten“, so Michael Steiger. Vor allem aber benötige die Region eine funktionierende Freizeitwirtschaft, um Fachkräfte in den Wirtschaftsraum zu holen, aber auch dauerhaft hier zu halten. Um die regionale Tourismusbranche zu unterstützen, hat die IHK daher die sechs wichtigsten Forderungen an Politik und Verwaltung in Form eines Positionspapiers zusammengefasst. „Das Positionspapier ist adressiert an die politischen Entscheidungsträger in Land und Bund und wird nach der Bundestagswahl unter anderem an Abgeordneten zugestellt“, sagt Michael Steiger.

V.i.S.d.P.: IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg

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