IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg

Was die Wirtschaft von der Politik erwartet 3

Schwarzwald-Baar-Heuberg | 01.09.2017

IHK-Impulse zur Bundestagswahl 2017: Foto: © lIurii / depositphotos.com
IHK-Impulse zur Bundestagswahl 2017: Foto: © lIurii / depositphotos.com

Teil 3 von 5: Kleine und mittlere Unternehmen im Fokus 

Am 24. September ist Bundestagswahl. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg nimmt das zum Anlass, die vorrangigen wirtschaftspolitischen Themen der Region in Impulspapieren auf den Punkt zu bringen: zur Mobilität, zur beruflichen Bildung, zu der Perspektive kleiner und mittelständischer Betriebe, zum Unternehmertum an sich und zu den Potenzialen des ländlichen Raumes. 

„Die Dynamik und Leistungsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes Schwarzwald-Baar-Heuberg ist in erster Linie den vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen zu verdanken“, betont IHK Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez. „Besonders für Kleinunternehmen und Mittelständler sind der hohe Bürokratieaufwand, die Vielzahl gesetzlicher Vorschriften, die umfangreichen Melde- und Berichtspflichten sowie langwierige Antrags- und Genehmigungsprozesse ein zentrales Hemmnis – und das branchenübergreifend. Dieser enorme Personalaufwand fehlt in Entwicklung, Produktion und Vertrieb und bremst die Region aus. Der Mittelstand benötigt einen einfacheren regulatorischen Rahmen mit Vorschriften, die in der Praxis leichter umsetzbar sind“, so Thomas Albiez. 

Zudem erforderlich sei ein einfaches und praktikables Unternehmenssteuerrecht, das Innovationen fördert sowie Arbeits- und Ausbildungsplätze schafft. Hinderlich seien dagegen eine neue Vermögenssteuer oder höhere Einkommensteuern.

„Trotz der aktuell guten Arbeitsmarktlage verzeichnet die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg entgegen dem Bundestrend Erfolge im Gründungsgeschehen und in der Unternehmensnachfolge bzw. -übernahme“, hebt der IHK-Hauptgeschäftsführer die besondere wirtschaftliche Dynamik in der Region hervor. Dieser Mittelstand von Morgen brauche ein unternehmerfreundlicheres Klima mit weniger Bürokratie und einfacherem Zugang zu Förderprogrammen und Beteiligungskapital. 

Der Mittelstand könne von digitalen Verwaltungsprozessen profitieren. Thomas Albiez: „Die Digitalisierung kann Arbeitsprozesse zwischen Wirtschaft und Verwaltung vereinfachen und beschleunigen. Wichtig ist, dass elektronische Verwaltungsprozesse einheitlich, transparent und zuverlässig sind. Dazu müssen Bund und Länder gemeinsame IT-Infrastrukturen und -verfahren entwickeln und umsetzen.“

V.i.S.d.P.: IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg

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