IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg

Was die Wirtschaft von der Politik erwartet 4

Schwarzwald-Baar-Heuberg | 13.09.2017

Technologieorientierte Neugründungen je 10.000 aktive Unternehmen. Grafik: M. Schmidt
Technologieorientierte Neugründungen je 10.000 aktive Unternehmen. Grafik: M. Schmidt

Teil 4 von 5: Potenziale im Ländlichen Raum forcieren

Villingen-Schwenningen: „Industriedichte und Innovationskraft zeichnen unsere Region Schwarzwald-Baar-Heuberg aus. Die Zahlen sprechen für sich“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez. „47 Prozent an industrieller Wertschöpfung bedeuten den ersten Platz in Baden-Württemberg und Europa für unsere Region und auch bei der Innovationskraft sind wir im Spitzenfeld. Im Innovationsranking des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln liegt unsere Region deutschlandweit auf Platz sieben, bei technologieorientierten Neugründungen auf Platz eins – und das mit deutlichem Abstand“, so Thomas Albiez.

Diese Unternehmen und Mitarbeiter erzielten Spitzenleistungen. Dafür benötigten sie aber auch in Zukunft geeignete strukturelle Rahmenbedingungen. Nur so entfalte sich das gesamte Potenzial der Region. „Die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg ist Hochschul- und Forschungsstandort und verfügt über ausgezeichnete Clusterinitiativen. Der Technologie- und Wissenstransfer zwischen Unternehmen und Wissenschaft treibt Innovationen voran. Diese Kooperationen gilt es zu stärken“, betont Albiez. Zudem müssten im Rahmen der Forschungsförderung Förderprogramme niedrigschwellig und stärker auf die Strukturen von kleinen und mittelständischen Unternehmen in diesen Potenzialzentren ausgerichtet werden.

Auch die Infrastruktur in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg müsse Schritt halten mit den Anforderungen der Unternehmen und ihrer Beschäftigten. Ein flächendeckender Breitbandausbau sei Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung. Ein gut ausgebautes Straßen- und Schienennetz und ein starker, mittelständisch geprägter ÖPNV müssten die Erreichbarkeit von Unternehmen gewährleisten. Von zentraler Bedeutung sei ebenfalls, dass die Entwicklung von Gewerbeflächen und Gewerbeimmobilien am Bedarf der Unternehmen ausgerichtet ist und Energie- und Rohstoffversorgung sicher und bezahlbar sind.

Die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg biete Fachkräften ein attraktives Umfeld. „Es muss aber gewährleistet werden, dass ländliche Regionen auch ihre weichen Standortfaktoren kontinuierlich weiterentwickeln können. Dazu zählen beispielsweise attraktiver Wohnraum, ein bedarfsgerechte Gesundheits- und Pflegeinfrastruktur und unternehmerfreundliche Bedingungen für Handel, Gastronomie und Tourismus“, so Thomas Albiez.

V.i.S.d.P.: IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg

zurück drucken verlinken

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Schwarzwald-Baar-Heuberg

Neues auf B4B

Aufsteiger Bild Neu

Besuchen Sie unseren Stellenmarkt: Rund 1.200 freie Stellen für Fach- und Führungskräfte in Baden-Württemberg

Zum Stellenmarkt

Anzeige

Mediadaten

Alle Preise und Buchungsmöglichkeiten finden Sie in unseren Mediadaten.

Redaktionsadressen

Pressemitteilungen können Sie an unsere Redaktionsadressen senden.

Bildergalerien

Wochenrückblick abonnieren

Wochenrückblick klein

B4B Baden-Württemberg Wochenrückblick

Jeden Freitag die wichtigsten Wirtschafts-
nachrichten des Landes gesammelt im Überblick.