Ministerium für Verkehr und Infrastruktur

Komfortabler unterwegs auf der Gäu- und Murrbahn

Stuttgart (Region) | 11.12.2017

Innenansicht der neuen Talent-2-Fahrzeuge mit Winfried Hermann und David Weltzien. Foto: Gottfried Stoppel
Innenansicht der neuen Talent-2-Fahrzeuge mit Winfried Hermann und David Weltzien. Foto: Gottfried Stoppels

Stuttgart: Der Dezember bringt einige Neuerungen für Bahnfahrer auf der Gäu- und Murrbahn: Mit dem Fahrplanwechsel zum 10. Dezember betreibt die DB Regio AG die Strecke Crailsheim über Schwäbisch Hall-Hessental und Stuttgart nach Freudenstadt/Konstanz mit 16 neuen, modernen Zügen. Verkehrsminister Winfried Hermann war am Sonntag (10. Dezember) einer der Ersten, der die neuen Züge im Regelbetrieb testete.

Zusammen mit Pressevertretern, Mitgliedern des Landtages, BürgermeisterInnen und Eric Gauthier, dem Tänzer, Choreografen, Musiker und „Bewegungsbotschafter“ von bwegt, ging es im Zug vom Typ Talent 2 von Stuttgart nach Sulz am Neckar.

„Unser Angebot: stressfrei am Stau vorbei nach Stuttgart. Die neuen, hochmodernen Züge im einheitlichen Landes-Design bringen im Nahverkehr Annehmlichkeiten, die man sonst nur aus dem Fernverkehr kennt“, so Minister Hermann zu Beginn der Fahrt. Reisende können sich auf mehr Qualität und Komfort sowie über ein deutlich verbessertes Fahrplankonzept freuen (ausführliche Informationen im Anhang 1 dieser Meldung). Beim Austausch während der Fahrt standen nicht nur die neuen Züge und die Mobilitätsmarke bwegt im Mittelpunkt, sondern auch Themen, die die Bürger im Land rund um das Thema Mobilität beschäftigen.

Neben modernen Zügen können sich die Fahrgäste auf der Gäu- und Murrbahn ab sofort auch über ein deutlich verbessertes Fahrplankonzept freuen: Die eingleisige Strecke zwischen Backnang und Schwäbisch Hall-Hessental hatte bisher zur Folge, dass die Regionalexpress-Züge zwischen Nürnberg und Stuttgart eine Zwangspause von etwa 15 Minuten einlegen mussten. Durch die Anpassung der Angebotskonzeption war es möglich diese zu reduzieren. Dadurch sinkt die Fahrzeit für Fahrgäste, die über Schwäbisch Hall-Hessental Richtung Stuttgart hinwegfahren.

Die neuen Züge bieten deutlich mehr Platz als die bisher eingesetzten Fahrzeuge. Den Fahrgästen stehen kostenloses WLAN, Mobilfunkverstärker und Steckdosen zur Verfügung. Die Wagen sind barrierefrei zugänglich, klimatisiert und mit großzügigen Sitzabständen mit mehr Beinfreiheit und Klapptischen an den Sitzen ausgestattet. In den geräumigen Mehrzweckbereichen findet sich ausreichend Platz für 30 Fahrräder oder mobilitätseingeschränkte Fahrgäste.

Für die Rückfahrt vom neuen IC-Halt Sulz (Neckar) nach Stuttgart nutze die Gruppe um Minister Hermann die neuen Intercity-2-Züge, die zwischen Singen und Stuttgart fahren. Diese können zukünftig mit dem Nahverkehrsticket genutzt werden. Sven Hantel, DB-Konzernbevollmächtigter für Baden-Württemberg, der ebenfalls mitfuhr dazu: „Wir als Deutsche Bahn AG sind ab 10. Dezember als wichtiger Partner des Landes Teil der Bwegung auf Murr- und Gäubahn. Gerade auf der Gäubahn wollen wir mit dem IC 2, unserem neuen Fernverkehrsprodukt, noch mehr Menschen für ein Reisen mit der Bahn gewinnen.“

Auf der Gäubahn startet das gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg und den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) vereinbarte Angebotskonzept: Die IC-Verbindungen zwischen Stuttgart, Singen und Zürich verdoppeln sich auf einen Stundentakt. Dabei verkehren alle zwei Stunden die neuen DB-Intercity 2-Züge zwischen Stuttgart und Singen mit Anschluss nach Zürich im Wechsel mit durchgehenden IC-Zügen (mit Wagen der SBB) von Stuttgart nach Zürich. So entsteht ein Stundentakt zwischen Stuttgart und Zürich.

Auch für die Zukunft hat bwegt noch einiges geplant: Neben einem landesweiten Stundentakt und modernen Zügen sollen mit der Marke und der angeschlossenen Kampagne das neue Angebot auf der Schiene bekannter werden. Ziel ist, bis 2030 die Fahrgastzahlen im Nahverkehr im Land signifikant zu steigern. Bereits bis 2021 soll ein einheitlicher Baden-Württemberg-Tarif umgesetzt sein. Mit dem bwtarif wird es dann möglich sein, ganz einfach und komfortabel mit einem Ticket vom Start bis zum Ziel zu kommen – über Verbundsgrenzen hinweg, egal wie oft zwischen Bahn, Bus und Straßenbahn gewechselt wird. Die erste Stufe des bwtarif startet im Dezember 2018. Dann gilt die Bahnfahrkarte auch im Bus oder der Straßenbahn am Zielort. Meilensteine der ÖPNV-Offensive und Informationen zur Kampagne lesen Sie unter www.bwegt.de.

„Unser Ziel ist es, die Attraktivität des ÖPNV stetig zu steigern und diesen zu einer echten Alternative zum privaten Auto zu machen. Die neuen Züge auf der Gäu- und Murrbahn , sind nach der Einführung von bwegt der erste erlebbare Schritt dorthin und bringen den Fahrgästen zusammen mit dem neuen Fahrplankonzept einen spürbaren Mehrwert“, so Minister Hermann.

V.i.S.d.P.: Ministerium für Verkehr und Infrastruktur

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