Stuttgarter Nachrichten

Kommentar zur CSU

Stuttgart (Region) | 06.11.2017

Wie die CSU derzeit ihren Vorsitzenden Seehofer angeht, das signalisiert: Horst, es ist aus. Foto: ©360ber/depositphotos.de
Wie die CSU derzeit ihren Vorsitzenden Seehofer angeht, das signalisiert: Horst, es ist aus. Foto: ©360ber/depositphotos.de

Stuttgart: Wie die CSU derzeit ihren Vorsitzenden Seehofer angeht, das signalisiert: Horst, es ist aus. Geschickt taktieren seine größten Widersacher um Finanzminister Markus Söder. Sie zollen der Jungen Union Bayerns offen Beifall dafür, dass die den Burgfrieden in der Parteispitze sprengt und die Debatte um Seehofer noch während der Jamaika-Koalitionsverhandlungen anheizt.

Sauber ist das nicht. Mitleid mit Seehofer indes wäre fehl am Platz. Schließlich hat der Chef von CSU und bayerischer Landesregierung den Bogen komplett überspannt. Seine Doppelrolle als über die CSU-Minister im Bund mitregierender Bundesoppositionsführer war so durchsichtig wie lächerlich. Mit ihm hat es die einstige 55-plus-x-Prozent-CSU in der Bundestagswahl gerade noch auf 38,8 Prozent der Stimmen gebracht. Wenn eine Quasi-Staatspartei Gefahr läuft, ihre Position einzubüßen, dann gewährt sie wenig Gnade.

(Quelle: ots)

V.i.S.d.P.: Stuttgarter Nachrichten

zurück drucken verlinken

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Stuttgart

Neues auf B4B

Aufsteiger Bild Neu

Besuchen Sie unseren Stellenmarkt: Rund 1.200 freie Stellen für Fach- und Führungskräfte in Baden-Württemberg

Zum Stellenmarkt

Anzeige

Mediadaten

Alle Preise und Buchungsmöglichkeiten finden Sie in unseren Mediadaten.

Redaktionsadressen

Pressemitteilungen können Sie an unsere Redaktionsadressen senden.

Bildergalerien

Wochenrückblick abonnieren

Wochenrückblick klein

B4B Baden-Württemberg Wochenrückblick

Jeden Freitag die wichtigsten Wirtschafts-
nachrichten des Landes gesammelt im Überblick.