Daimler AG

Neues moovel lab Projekt

Stuttgart (Region) | 12.10.2017

Neues moovel lab Projekt "Who Wants to Be a Self-Driving Car". Foto: Daimler AG
Neues moovel lab Projekt "Who Wants to Be a Self-Driving Car". Foto: Daimler AG

Stuttgart: Die Welt durch die Augen eines autonom fahrenden Fahrzeugs sehen – dies ermöglicht das neue moovel lab Projekt „Who Wants to Be a Self-Driving Car“. Verschiedenste Informationen aus einer 3D-Tiefen Kamera, LIDAR Scanner und Sensoren, die auf einem unkonventionellen Fahrzeug angebracht sind, werden gebündelt und in einer Virtual Reality Brille visualisiert. Besucher der Push UX Konferenz München und des KiKK Festivals in Belgien können das neueste moovel lab Projekt testen.

Die moovel Group, eine 100% Tochtergesellschaft der Daimler AG, hat sich zum Ziel gesetzt, Mobilität zu vereinfachen. Sie arbeitet an einem “Betriebssystem für urbane Mobilität”, das Zugang bietet zu verschiedenen Mobilitätsservices. Das moovel lab ist ein interdisziplinäres dreiköpfiges Team innerhalb der moovel Group, das sich in kreativen Projekten mit Zukunfts-fragen der Mobilität und menschlichen Verhaltensweisen in städtischen Gebieten auseinandersetzt.

Die Zukunft des Automobils liegt in den vier Bereichen Konnektivität (Connectivity), Teilen (Shared & Services), Elektrifizierung (Electric) und Autonom (Autonomous). Mit Letzterem beschäftigt sich das neueste moovel lab Projekt “Who Wants to Be a Self-Driving Car”. Wie werden autonom fahrende Fahrzeuge unsere Mobilität verändern? Wie nehmen autonome Fahrzeuge ihre Umwelt wahr? Wie stellen sich andere Verkehrsteilnehmer in Form von Fahrzeugen, Fahrradfahrer und Fußgänger dar? Und anhand welcher Informationen bewegt sich das Fahrzeug im Verkehrsgeschehen? Diese Fragestellungen liegen dem moovel lab Projekt zugrunde. Eine Annäherung an diese Fragen ermöglicht ein eigens aufgebautes, unkonventionelles Fahrzeug, welches das moovel lab Team mit Sensoren und Kameras ausgestattet hat. Das Fahrzeug wird mit Hilfe eines VR-Headset gesteuert, das durch dreidimensionales Mapping und Objekterkennung den Fahrer dabei unterstützt, zu navigieren. Der Mensch nimmt sozusagen die Rolle des selbstfahrenden Autos ein.

Über VR-Headset wird der Fahrer mit den Daten versorgt, um das Fahrzeug zu steuern

Mit “Who Wants to Be a Self-Driving Car” sollte ein Prototyp geschaffen werden, in dem der menschliche Sehsinn durch solche Sensoren ersetzt wird, wie sie in selbstfahrenden Fahrzeugen zum Einsatz kommen könnten. Bei dem Prototyp handelt es sich um ein nicht-autonomes Fahrzeug, in welchem der Computer - als Entscheidungsträger und Steuerungs-einheit - durch den Menschen ersetzt wird. Das Fahrzeug besteht aus einer Plattform mit elektrischen Radnabenmotoren und Sensoren. Zum Lenken, Beschleunigen und Anhalten des Fahrzeugs wird ein Steuergerät verwendet. Der Fahrer legt sich mit dem Kopf nach vorne ausgerichtet auf das Fahrzeug. Diese Liegeposition samt VR-Brille verstärkt das Gefühl der Immersion und erlaubt völliges Eintauchen während der Fortbewegung.

V.i.S.d.P.: Daimler AG

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