SensoPart Industriesensorik GmbH

Grüne Produktion bei SensoPart

Südlicher Oberrhein | 31.08.2017

Solarstrom vom Dach der neuen Produktionshalle. Foto: SensoPart Industriesensorik GmbH
Solarstrom vom Dach der neuen Produktionshalle. Foto: SensoPart Industriesensorik GmbH

Gottenheim: Die Einweihung von SensoParts neuer Produktionshalle steht noch aus, aber die Photovoltaikanlage auf dem Dach liefert schon seit einer ganzen Weile erneuerbaren Strom. Auch sonst legt der Sensorhersteller großen Wert auf Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit.

Die neue Produktionshalle wird zwar erst am 17. September eröffnet, aber die PV-Anlage auf dem Dach ist bereits seit Ende Juli produktiv. Hochgerechnet auf ein Jahr liefern die 362 polykristallinen Module mit einer Nennleistung von 99,55 kWp rund 109.000 kWh. „Mit diesem Ertrag könnte man 30 Privathaushalte mit hundert Prozent Solarstrom versorgen“, rechnet SensoPart-Geschäftsführer Dr. Theodor Wanner vor. „Außerdem vermeiden wir jedes Jahr den Ausstoß von 77 Tonnen CO2.“

Zwei Drittel dieses Solarertrags, 73.000 kWh, wird SensoPart selbst nutzen und damit über ein Drittel des künftigen Jahresstrombedarfs im SensoPart-Werk Gottenheim von 210.000 kWh decken. Der Rest wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Als Nebeneffekt zur umweltfreundlichen Stromversorgung bewirkt die großflächige PV-Anlage außerdem eine Abschattung des Daches und damit eine passive Kühlung der Halle. Die aktive Klimatisierung erfolgt ebenfalls weitgehend mittels „grüner“ Energie. Erdwärmesonden liefern die notwendige Heiz- und Kühlenergie um die Temperatur in der Halle auf dem für eine Hightech-Produktion notwendigen Level zu halten. Die Montage der optoelektronischen Sensoren und Kameras muss in einem sauberen Umfeld erfolgen, weshalb eine Lüftung durch Öffnen von Fenstern oder Oberlichtern nicht erlaubt ist. Eine aufwendige Lüftungsanlage sorgt für den notwendigen strömungsarmen Luftumschlag.

„Wir legen großen Wert auf eine umweltfreundliche, nachhaltige Produktionsweise“, betont Theodor Wanner. Und zwar nicht nur im Neubau in Gottenheim, sondern auch im älteren SensoPart-Werk im Schwarzwaldort Wieden: „Dort haben wir in den letzten beiden Jahren mehrere 10.000 Euro in neue Technik investiert und konnten so den Energiebedarf trotz Anschaffung zusätzlicher Maschinen deutlich senken.“ Bei dieser Gelegenheit wurde auch gleich eine sparsame LED-Beleuchtung installiert. Diese erhält die neue Halle in Gottenheim selbstverständlich von Anfang an.

V.i.S.d.P.: SensoPart Industriesensorik GmbH

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