Herrenknecht AG

Studenten beeindrucken mit Hochgeschwindigkeit

Südlicher Oberrhein | 08.09.2017

Studenten beeindrucken mit Hochgeschwindigkeit: Foto: Herrenknecht AG
Studenten beeindrucken mit Hochgeschwindigkeit: Foto: Herrenknecht AG

Schwanau: Das WARR (Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und Raumfahrt) Hyperloop Team der Technischen Universität München (TUM) konnte am 28. August 2017 den SpaceX Hyperloop Pod Wettbewerb in Hawthorne, Los Angeles, für sich entscheiden.

Auf der 1,25 Kilometer langen Teststrecke erreichte der Prototyp der Münchner Studentengruppe sensationelle 324 km/h. Das ist die schnellste jemals gemessene Geschwindigkeit im Bereich der Hyperloop-Technologie, somit ein Weltrekord. Herrenknecht unterstützt die WARR Hyperloop Initiative und gratuliert dem Team zu dieser Spitzen-Leistung.

Der US-amerikanische Unternehmer und Visionär Elon Musk gab 2013 den Denkanstoß für das neue, unterirdische Hochgeschwindigkeits-Transportsystem »Hyperloop«. Seither hat sich viel getan. Der Tesla-Gründer schrieb für den Prototypenbau international Hyperloop-Wettbewerbe auf der eigens dafür gebauten SpaceX Teststrecke in Los Angeles aus. Er stachelte damit weltweit Studenten an, besonders leistungsfähige Konzepte zu erarbeiten und Fahrzeug-Prototypen für erste Testfahrten zu erstellen. Das kühne Ziel des Hyperloops: Mit Vollspeed in einer Unterdruck-Röhre durch den Untergrund. Mittels Magnetschwebetechnik sollen Beförderungskapseln (engl. pods) Personen mit Schallgeschwindigkeit zum Zielort transportieren.

Bereits Anfang des Jahres war das WARR Hyperloop Team aus München bei der ersten SpaceX Hyperloop Competition erfolgreich. Ende August 2017 ging es beim zweiten Wettbewerb in Hawthorne, Los Angeles, um maximale Geschwindigkeit. 24 internationale Teams gingen an den Start, die besten drei kamen ins Finale. Hier konnte das 30-köpfige Münchner Team WARR Hyperloop den Tech-Giganten Elon Musk beeindrucken, denn deren Pod-Konzept brachte es in der Röhre auf eine Spitzengeschwindigkeit von 324 km/h und stellte alle anderen weit in den Schatten. Nach einer Entwicklungszeit von fünf Monaten und diversen Optimierungen an der Kapsel, konnten die Studenten der Technischen Universität München nach ihrem ersten Erfolg im Januar jetzt mit Elon Musk und seinen Ingenieuren einen weiteren großen Erfolg feiern.

„Es freut uns ganz besonders, dass das WARR Hyperloop Studenten-Team aus München die bahnbrechende Transporttechnologie Hyperloop ein gutes Stück vorwärtsbringen konnte. Wir von der Herrenknecht AG gratulieren zu diesem tollen Erfolg“ betont Martin-Devid Herrenknecht, der selbst an der TU in München Maschinenbau studiert hat. Der Anspruch an zukünftige Mobilität und die fortschreitende Urbanisierung verlangen revolutionäre Konzepte. Hyperloop kann eine neue Lösung werden. Herrenknecht unterstützt als Weltmarktführer in der maschinellen Vortriebstechnik in Form eines Goldsponsorships das WARR Hyperloop Projekt.

V.i.S.d.P.: Herrenknecht AG

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