Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Aktuelle Studie zeigt: Baden-Württemberg bei Studienerfolg Spitze

landesweit in BW | 04.01.2019

Aktuelle Studie zeigt: Baden-Württemberg bei Studienerfolg Spitze. Foto: ©VitalikRadko / depositphotos.com
Aktuelle Studie zeigt: Baden-Württemberg bei Studienerfolg Spitze. Foto: ©VitalikRadko / depositphotos.com

Stuttgart: „Unsere Programme zur Verbesserung des Studienbeginns mit vielfältigen Angeboten zur Beratung und Orientierung zeigen Wirkung: Immer mehr Studierende schließen ihr Studium erfolgreich ab.

Auf dem Erfolg werden wir uns aber nicht ausruhen, sondern nochmals kräftig nachlegen: Für Orientierungssemester, Tutoren- und Mentoren-Programme sowie innovative Lehr- und Lernformate an unseren Hochschulen nehmen wir für 2019 und 2020 nochmals 21,6 Mio. Euro in die Hand“, kündigte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer am Donnerstag (3. Januar) in Stuttgart an. Eingerichtet werden beispielsweise Online-Brückenkurse für Mathematik und Physik oder neue Lehr- und Lernkonzepte in den Ingenieurwissenschaften. In der ersten Tranche flossen über drei Jahre 36,2 Mio. Euro an die Hochschulen.

Eine besonders positive Entwicklung zeigt der Trend in den Ingenieurwissenschaften an den baden-württembergischen Universitäten: Die Bilanz von Studienanfängern zu Absolventen (Schwundquote) hat sich beim Absolventenjahrgang 2016 gegenüber 2012 deutlich verbessert: Die traditionell hohe Schwundquote in den Ingenieurwissenschaften ist von 35 Prozent auf 29 Prozent gefallen.

Baden-Württemberg punktet auch im Vergleich zu anderen Ländern: Über alle Fächer und Hochschularten hinweg fällt der „Schwund“ im Bachelorstudium in Baden-Württemberg mit 19 Prozent deutlich niedriger aus als der Durchschnittswert von 27 Prozent für die anderen großen Hochschulländer Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen. Das belegt die Studie „Die Schwundbilanzen bei den deutschen Studierenden an den baden-württembergischen Hochschulen“, die das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) im Auftrag des Wissenschaftsministeriums im Jahr 2018 erstellt hat.

„Unser Ziel ist, dass nicht nur möglichst viele junge Menschen ein Hochschulstudium aufnehmen, sondern dass sie das begonnene Studium auch zum erfolgreichen Abschluss bringen. Ich freue mich, dass wir mit unserem ´Fonds Erfolgreich Studieren` den Hochschulen die notwendigen Mittel an die Hand geben können, um optimale Bedingungen für den Studienstart zu schaffen. So schaffen wir die Voraussetzungen, dass in Baden-Württemberg überdurchschnittlich viele junge Menschen ihr Studium erfolgreich beenden“, betonte die Ministerin.

Das Wissenschaftsministerium legt daher zwei neue Förderlinien im Rahmen des „Fonds Erfolgreich Studieren in Baden-Württemberg“ auf und fördert ab Januar 2019 insgesamt 50 Projekte landesweit an den Hochschulen für einen guten Studienstart. „Unsere Förderlinien ergänzen sich und sie ermöglichen es den Hochschulen, ein abgerundetes Paket für einen optimalen Studienstart zu zimmern“, betonte die Ministerin abschließend.

 V.i.S.d.P.: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

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