init AG

Keine Zukunftsmusik, sondern bald Realität im ÖPNV

landesweit in BW | 20.12.2018

Foto: © duiwoy / depositphotos.com
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Karlsruhe: Es ist einer der Megatrends zur Sicherung der Mobilität in unseren Städten: Die Einbindung „autonomer“, d.h. automatisch gesteuerter, fahrerloser Fahrzeuge in unsere Verkehrssysteme. Im öffentlichen Personennahverkehr galt dies bislang als schwer vorstellbar.  Doch jetzt wird diese Zukunftsvision bereits Realität – durch die Kooperation zweier führender Innovatoren auf diesem Gebiet.

Bestmile, Hersteller der führenden Mobilitätsservice-Plattform für die Planung, Steuerung und Optimierung autonomer und fahrergesteuerter Fahrzeugflotten, und init, der weltweit führende Anbieter von integrierten Planungs-, Dispositions-, Telematik- und Ticketinglösungen für Busse und Bahnen. Sie werden künftig gemeinsam an der Einbindung fahrerloser Fahrzeuge in den ÖPNV arbeiten und dafür eine vollintegrierte Mobilitätslösung schaffen.

Dazu werden beide Unternehmen in enger Zusammenarbeit ihre jeweiligen Hintergrundsysteme zu einer Gesamtlösung vereinen, die es Verkehrsbetrieben erlaubt, fahrerlose Verkehrsangebote nahtlos in den öffentlichen Nahverkehr einzubinden.

Bestmile bietet die bislang einzige Cloud-basierte Plattform, die nachweisbar in der Lage ist, autonom fahrende Fahrzeuge herstellerunabhängig mit dem Linienverkehr zu einem multimodalen Serviceangebot zu vereinen. Mit mehr als 35 Jahren Branchenerfahrung bringt init einzigartige Kenntnisse des ÖPNV in die Partnerschaft ein. Dieses Know-how ist entscheidend für die erfolgreiche Integration innovativer Verkehrsdienstleistungen in einen starken ÖPNV.

So können jetzt autonome first-mile/last-mile Angebote in das zentrale Managementtool eines Verkehrsunternehmens eingebunden werden, etwa das Intermodal Transport Control System (ITCS) von init. „Das ermöglicht es den Verkehrsbetrieben, einen exzellenten und möglichst individuellen Service anzubieten, der auch wirtschaftlich überzeugt“, so Dirk Weißer, der verantwortliche Head of Research von init.

Gemeinsam arbeiten die Partner an der Einbindung fahrerloser Services in die klassischen ÖPNV-Systeme. Dazu gilt es eine Interaktion der Hintergrundsysteme herzustellen, um Fahrpläne zu synchronisieren und die Servicequalität zu optimieren. Darüber hinaus werden Schlüsselkomponenten wie Echtzeitfahrgastinformation, Planung und Ticketing einbezogen.

„Autonom fahrende Zubringerdienste von und zu Mobilitätsknotenpunkten erhöhen den Komfort und erschließen den ÖPNV für deutlich mehr Fahrgäste. Denn sie stellen eine effiziente Möglichkeit dar, Gebiete in das Servicenetz einzubeziehen, die sich mit den großen Linienbussen nicht wirtschaftlich bedienen lassen. Dies führt zu steigenden Fahrgastzahlen und Einnahmen“, erläutert Dirk Weißer.

V.i.S.d.P.: init AG

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