Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Künstliche Intelligenz: Land richtet 10 neue Professuren an Landesuniversitäten ein

landesweit in BW | 09.01.2019

Künstliche Intelligenz: Land richtet 10 neue Professuren an Landesuniversitäten ein. Foto: ©AndrewLozovyi / depositphotos.com
Künstliche Intelligenz: Land richtet 10 neue Professuren an Landesuniversitäten ein. Foto: ©AndrewLozovyi / depositphotos.com

Stuttgart: Die Universitäten Freiburg, Heidelberg, Hohenheim, Konstanz, Mannheim, Ulm und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben den Zuschlag bekommen, um Juniorprofessuren im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) einzurichten.

Mit 6 Millionen Euro finanziert das Wissenschaftsministerium insgesamt 10 Professuren mit Ausstattung im Bereich Methoden und Anwendungen der Künstlichen Intelligenz. Die attraktiv ausgestatteten Juniorprofessuren sollen 2019 besetzt werden und sind auf bis zu sechs Jahre angelegt.

„Ob Datenauswertung in der Medizin, Autonomes Fahren oder Smart Home, Industrie 4.0 oder Wissenschaft – Künstliche Intelligenz findet vielfältige Anwend¬ungsfelder. Es gilt, die Potenziale der KI im Land zu erschließen, damit hier neue, innovative Produkte, Prozesse und Dienstleistungen „Made in BW“ entstehen. Methoden der KI zu entwickeln und ihre Anwendungsmöglichkeiten zu erfor¬schen, ist von größter Bedeutung für unsere Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer am Mittwoch (9. Januar) in Stuttgart bei der Bekanntgabe der Ergebnisse des neuen Förderprogramms „Künstliche Intelligenz Baden-Württemberg“ (KI-BW).

„Wir bündeln die Kräfte, um Baden-Württemberg zu einem noch stärkeren KI-Forschungsstandort zu machen. Mit den neuen Professuren bauen wir über die bisherigen Zentren hinaus Kompetenz im ganzen Land auf“, so Bauer weiter. Auf diesem Gebiet herausragende Forschung und Entwicklung voranzutreiben, müsse Ziel aller Universitäten des Landes sein.

Die neuen KI-Professuren werden in einer großen disziplinären Bandbreite einge¬richtet und verstärken so die jeweiligen Schwerpunktsetzungen und leistungs¬starken Forschungsfelder der Universitäten. Das Fächerspektrum erstreckt sich von der Medizin und Medizintechnik über die Materialwissenschaften und IT-Sicherheit bis zu den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. „Künstliche Intelligenz kann uns in vielen Lebensbereichen voranbringen“, so Bauer.

„Wir wollen mutig und ambitioniert die digitalen Technologien fördern, denn das Zukunftsfeld KI dürfen wir nicht anderen überlassen. Dabei wird es nötig sein, eigene Standards und Schwerpunkte in Europa zu setzen“, unterstrich die Ministerin. „Ob autonomes Fahren oder Automatisierung der Arbeit: Europa muss im globalen Wettbewerb um Zukunftstechnologien den Menschen und unsere Grundwerte im Fokus behalten“, betonte die Ministerin abschließend.

V.i.S.d.P.: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

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