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Quo vadis Hightech-Standort Baden-Württemberg?

landesweit in BW | 02.02.2019

Quo vadis Hightech-Standort Baden-Württemberg. Foto:©Vladitto / depositphotos.com
Quo vadis Hightech-Standort Baden-Württemberg. Foto:©Vladitto / depositphotos.com

Karlsruhe: Kein anderes Landesförderinstitut vergibt Jahr für Jahr so viele Fördermittel für Gründer. Aber erreichen wir auch die „richtigen“ Unternehmen? Dazu äußerte sich Dr. Axel Nawrath, Vorsitzender des Vorstands der L-Bank, anlässlich des heute (1. Februar) stattfindenden Start-up-Gipfels Baden-Württemberg: „Um gesellschaftlich eine Mentalität des Fortschritts zu unterstützen, bedarf es einer breiten Unterstützung der Eigeninitiative.

Unternehmerisches Engagement muss umfassend gefördert zu werden. Die positive Entwicklung der L-Bank Existenzgründungsförderung spricht dafür, dass uns dies in Baden-Württemberg sehr gut gelingt. Die Finanzierungsbedarfe der jungen Unternehmen werden passgenau bedient.“

Aber werden auch die Hightech-Unternehmen erreicht, die der Wirtschaft neue Impulse geben? Die Auswertungen des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zeigen: Der Anteil junger Unternehmen in Hightech-Sektoren ist in Baden-Württemberg im Vergleich zum Rest Deutschlands signifikant höher: 2016 waren 9,1 Prozent der Südwest-Startups in Branchen aktiv, die dem Hightech- Bereich zugeordnet werden können. Deutschlandweit lag der entsprechende Wert bei 7,7 Prozent. 

Die im Rahmen des IAB/ZEW-Gründungspanels für Baden-Württemberg gemachten Erhebungen zeigen weiter, dass sowohl im Bereich des mforschungsintensiven verarbeitenden Gewerbes als auch bei den technologieintensiven Dienstleistungen der Anteil der jungen Unternehmen in Baden-Württemberg über dem auf Bundesebene liegt. Die durchschnittliche Forschungs- und Entwicklungsintensität (FuEPRESSE-Ausgaben/Umsatz) liegt bei den Gründern aus dem Südwesten mit 8,3 Prozent ebenfalls recht deutlich über dem Durchschnittswert der anderen Bundesländer (5,8 Prozent). „Diese Fakten stützen das Bild von Baden-Württemberg als industriestarkem Standort mit hoher Affinität zu Forschung und Entwicklung und weisen zugleich daraufhin, dass die Erfolgsgeschichte im Südwesten fortgeschrieben werden kann“, erläuterte Nawrath. „Jetzt gilt es darauf aufzubauen und die Unternehmen in ihrer Entwicklung zu stärken.“

V.i.S.d.P.: L-Bank

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