ver.di Landesbezirk Baden-Württemberg

Warnstreiks im privaten Omnibusgewerbe werden ab heute fortgesetzt

landesweit in BW | 12.02.2019

Warnstreiks im privaten Omnibusgewerbe werden ab heute fortgesetzt. Foto:©Kzenon / depositphotos.com
Warnstreiks im privaten Omnibusgewerbe werden ab heute fortgesetzt. Foto:©Kzenon / depositphotos.com

Stuttgart: Zum Auftakt der zweiten Warnstreikwelle im privaten Omnibusgewerbe haben seit heute früh Busfahrerinnen und Busfahrer im Raum Heidenheim bei der HVG die Arbeit ganztägig niedergelegt.

In den kommenden Tagen wird ver.di zu weiteren Warnstreiks aufrufen: Wie bereits angekündigt streiken morgen Beschäftigte in Reutlingen, Tübingen, Göppingen und Geislingen sowie Karlsruhe. Am Donnerstag folgen dann Warnstreiks im Landkreis Heilbronn, in Crailsheim, Schwäbisch Hall und Tuttlingen.

Andreas Schackert, ver.di Verhandlungsführer: „Wir rechnen in dieser Woche mit noch mehr Streikenden in mehr Betrieben. Das zeigt deutlich: Einen mageren Inflationsausgleich werden die Fahrerrinnen und Fahrer in dieser Lohnrunde nicht akzeptieren. Nach einem Abschluss müssen ordentliche Gehälter auch ohne fünfzig Überstunden im Monat möglich sein.“

ver.di will mit dieser zweiten Warnstreikwelle den Druck vor der dritten Verhandlungsrunde am 18. Februar deutlich erhöhen, um die „noch nötige“ Bewegung in die Gespräche zu bringen.

Für Nachfragen zu den örtlichen Warnstreiks:

Heute in Heidenheim: Maria Winkler +49 171 6206030 Mittwoch in Reutlingen, Tübingen, Göppingen und Geislingen: Benjamin Stein +49 151 15175847 Mittwoch in Karlsruhe: Thorsten Dossow +49 170 8595652 Donnerstag in Heilbronn, Crailsheim und Schwäbisch Hall: Marianne Kugler-Wendt +49 171 7649917 Donnerstag in Tuttlingen Rolf Schützinger +49 170 7462318

Seit 31. Januar hatten in den Regionen Göppingen und Geislingen, Tübingen, Schorndorf, Waiblingen und Backnang, sowie Reutlingen, Heilbronn, Schwäbisch Hall, Ellwangen, Ludwigsburg und Böblingen Beschäftigte jeweils für einen Tag die Arbeit niedergelegt.

In der zweiten Verhandlungsrunde am vergangenen Donnerstag hatte der WBO 5,8 Prozent in drei Stufen bei einer Laufzeit von drei Jahren angeboten. Damit würde sich der Lohnanstand zum kommunalen Nahverkehr vergrößern statt verkleinern.

In der Lohnrunde für das private Omnibusgewerbe zwischen ver.di und dem Arbeitgeberverband von Baden-Württemberg WBO fordert die Gewerkschaft 5,8 Prozent bei zwölf Monaten Laufzeit, der Abstand zum Tarifvertrag des kommunalen Nahverkehrs (TV-N) soll spürbar verringert werden. Betroffen sind von den Verhandlungen rund 9.000 Beschäftigte der privaten Omnibusunternehmen in ganz Baden-Württemberg. Eine dritte Verhandlungsrunde wurde für den 18. Februar vereinbart.

V.i.S.d.P.: ver.di Landesbezirk Baden-Württemberg

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