Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau

Wirtschaftsministerium verlängert erfolgreiches Förderpro-gramm zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen bis 2020

landesweit in BW | 11.01.2019

Wirtschaftsministerium verlängert Förderprogramm. Foto: ©ArturVerkhovetsky / depositphotos.com Wirtschaftsministerium verlängert Förderprogramm. Foto: ©ArturVerkhovetsky / depositphotos.com

Stuttgart: Ministerin Hoffmeister Kraut: „Mit unseren Ausbildungsbeglei-tern verhinderten wir bei 75 Prozent der begleiteten Auszubilden-den den Abbruch der Ausbildung“

„Jede abgebrochene Ausbildung ist eine zu viel. Angesichts des hohen Fachkräf-tebedarfs der baden-württembergischen Betriebe muss es uns gelingen, gefähr-dete Ausbildungsverhältnisse zu stabilisieren und die Attraktivität der Berufsaus-bildung zu erhöhen“, erklärte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoff-meister-Kraut am Donnerstag (10. Januar) in Stuttgart.

Das Ministerium fördert deshalb bis Ende Juli 2020 mit insgesamt rund zwei Milli-onen Euro Ausbildungsbegleiterinnen und -begleiter. „Ihre Aufgabe ist es, Auszu-bildende sowie Ausbilderinnen und Ausbilder in den Betrieben zu unterstützen, wenn ein Ausbildungsverhältnis gefährdet ist. Außerdem unterstützen wir kleine und mittlere Betriebe dabei, dass eine qualitativ hochwertige Ausbildung gelingt“, so Hoffmeister-Kraut. „Auch, wenn wir in Baden-Württemberg bei den Vertragslö-sungen von Ausbildungsverhältnissen bundesweit am besten dastehen, wollen wir hier noch besser werden.“

„Unsere Ausbildungsbegleiter verhinderten in der vorherigen Förderperiode bei 75 Prozent der Betroffenen einen Abbruch der Ausbildung“, betonte die Ministe-rin. Seit 2015 wurden landesweit ca. 1.600 Auszubildende durch die Ausbil-dungsbegleiterinnen und -begleiter des Wirtschaftsministeriums individuell bei Problemen in der Ausbildung begleitet. Außerdem haben Ausbildungsverantwort-liche und Auszubildende in etwa 450 Informationsveranstaltungen und Semina-ren wertvolle Tipps und Hilfen für die Ausbildung erhalten.

 V.i.S.d.P.: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau