DHBW

Elektrisch inspiriert von der Ostsee ans Schwäbische Meer

Bodensee-Oberschwaben | 02.05.2011

Die Elektro-Radler; Foto: DHBW
Die Elektro-Radler; Foto: DHBW

1250 Kilometer mit dem Elektro-Fahrrad in acht Etappen von Flensburg nach Friedrichshafen: Das hatten Studenten der Dualen Hochschule Ravensburg sich vorgenommen.

Seit zwei Jahren haben es sich Wirtschaftsingenieur-Studenten mit ihrem Projekt „e2Rad“ zum Ziel gesetzt, das Elektro-Radeln populär zu machen. Auch für junges Publikum und über lange Strecken hinweg. Beim Elektro-Radeln muss der sportliche Ehrgeiz nicht zu kurz kommen. Das hat die Deutschlandtour mit dem Pedelec mit rund 150 Kilometern und acht Stunden am Tag bewiesen. Ganz abgesehen von der logistischen Leistung. Denn bei einer Reichweite von je nach Belastung 20 bis 70 Kilometern pro Akku musste nicht nur den eigenen Kräften Tribut gezollt werden, sondern auch denen der Batterie. Mit bis zu drei Akkus pro Tag und Rad hatten die Studenten im Vorfeld gerechnet.

Technik hielt Herausforderungen Stand

„Die Technik war bei der Tour gar kein Problem. Die Akkus haben sogar länger gehalten, als wir es uns im Vorfeld ausgerechnet hatten“, meinte Thorsten Jung bei der Ankunft in Friedrichshafen. Im Schnitt waren die Radler mit rund 20 Stunden-Kilometern unterwegs. „Mit dem Elektro-Fahrrad kann man aber auch mal richtig Feuer geben und mit 35 km/h den Berg hochschießen.“ Acht Tage lang wurde getestet, mit welchem Grad an elektrischer Unterstützung man wie weit kommt.

Elektro-Radler stoßen auf viele Interessenten

Auf ihrer Tour haben die Studenten allemal Werbung für das Elektro-Radeln gemacht. Auf dem Weg wurden sie in so manche Pedelec-Fachsimpelei verwickelt und mussten jede Menge neugieriger Fragen beantworten. Die Gruppe vom Bodensee fiel auf, ob beim Fototermin bei den Bremer Stadtmusikanten oder an der Wartburg.

Studenten werden von EnBW gesponsort

Hauptsponsor der Studenten war die EnBW. Die in Baden-Württemberg ein Pilotprojekt Elektro-Radeln vorantreibt. Das erläuterte Philipp Marquart beim Empfang der Radler im Fallenbrunnen. Auch die Fischbacher Fahrradprofis unterstützten das Projekt. Sie beobachteten gespannt den Extremtest für Pedelecs und Studenten, wie Michael Klingler bestätigte. Kurz vor der Tour hatte einer andere „e2Rad“-Gruppe die Ziele etwas weniger ehrgeizig gesteckt – bei einer Tour per Pedelec am Bodensee. Seit zwei Jahren tüfteln die Studenten an einem Netz fahrradfreundlicher Etappen.

Ehrgeizige Ziele

Ziel ist es, Elektro-Radlern am See ein Servicenetzt mit Infrastruktur-Einrichtungen für ihre Belange aufzuzeigen. Bei der Tour Anfang April wurden nun bestehende Kontakte ausgebaut und neue geknüpft. Vielleicht bringt das so manchen Autotouristen aufs Rad. Die Studenten sind überzeugt davon. „Wenn man selbst mit dem 50 Kilo-Anhänger bequem den Höchsten hochkommt, ist das ein gutes Argument“, finden Regina Frech und Thomas Rink. Und wie geht es nun weiter? Da hat Dr. Ingo Kitzmann, Dozent und seit Beginn Begleiter des Projekts, schon seine Vorstellungen: „Wir wollen die Technik noch weiter untersuchen und stärker in unser Projekt einbeziehen. Und vielleicht könnte es dann eine Alpen-Überquerung mit dem Elektro-Fahrrad geben.“

Weitere Informationen finden Sie unter www.e2rad.eu

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