Schwäbische Zeitung

Geschacher um CSU-Ministerposten

Bodensee-Oberschwaben | 06.03.2018

Geschacher um CSU-Ministerposten. Foto: ©tostphoto / depositphotos.com
Geschacher um CSU-Ministerposten. Foto: ©tostphoto / depositphotos.com

Ravensburg: Qualität setzt sich durch, sagt man. In der Politik gilt dies nicht immer. Denn sonst hätte von Anfang an klar sein müssen, dass Gerd Müller sein Ministerium behalten muss. Er hat es wie wenige Entwicklungsminister vor ihm mit Leben gefüllt. Und seinem Ressort kommt im Kampf gegen Hunger und Armut, die globalen Fluchtursachen, immer mehr Bedeutung zu. Deshalb war es kaum nachzuvollziehen, dass Müller zur Disposition stand.

Doch es war ein großes Geschacher, bis die CSU-Mannschaft für Berlin komplett war. Allen voran: Horst Seehofer. Für ihn war klar, dass er eine Art Superministerium haben musste, um ihn zum Abschluss seiner Karriere nach Berlin zu locken. So reichte ihm nicht das riesige Innenministerium allein, es gibt noch die Heimat obendrauf. Bauen aber nun doch nicht.

Der Kanzlerin nötigte er eine zusätzliche Staatsministerin ab, sodass die CSU ihr Frauenproblem überdecken kann. Denn drei Männer und gar keine Frau, das hätte sehr schlecht ausgesehen. Das Verkehrsministerium bekommt wie beim vorigen Mal der CSU-Generalsekretär als Belohnung. Richtig gut ist am Ende nur eins: dass Gerd Müller weitermacht.

(Quelle: ots)

V.i.S.d.P.: Schwäbische Zeitung

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