Stiftung Liebenau

Immobilienverrentung

Bodensee-Oberschwaben | 17.04.2019

Christoph Sedlmeier stellte das Angebot der Zustifterrente vor. Foto: Stiftung Liebenau
Christoph Sedlmeier stellte das Angebot der Zustifterrente vor. Foto: Stiftung Liebenau

Meckenbeuren-Liebenau: Ein Immobilienfachtag in der Stiftung Liebenau? „Warum nicht!“, sagte Dr. Markus Nachbaur gleich zur Eröffnung des 2. Liebenauer Fachtags Immobilienverrentung.

„Mit dem Erwerb einer Immobilie, dem Schloss Liebenau, begann die Geschichte unserer Stiftung. Seit 1870 kaufen, bauen und entwickeln wir Immobilien, um den Satzungszweck erfüllen können. “, so Nachbaur. In Liebenau trafen sich nun Branchen-Experten aus ganz Deutschland, um sich über ihre Erfahrungen rund um das Thema Immobilienverrentung auszutauschen.

Zustifterrente seit 15 Jahren gefragt

Mit dem Angebot der Zustifterrente leistet die Stiftung Liebenau in Deutschland nun seit 15 Jahren Pionierarbeit auf diesem Gebiet. Inzwischen gehen jährlich gut 500 Anfragen von Seniorinnen und Senioren in der Fachabteilung der Stiftung ein, wie Christoph Sedlmeier, Leiter der Abteilung Zustifterrente, ausführte. „Gerade ältere Menschen betrachten das eigene Haus nicht mehr unbedingt als Vermögen, sondern auch als Last. Trotzdem hat es immer noch einen enormen emotionalen Wert für unsere Interessenten“, sagte Sedlmeier. Das Modell basiert auf der Idee, dass Senioren ihr Immobilieneigentum gegen die Zahlung einer monatlichen Rente und Zusicherung eines lebenslangen Wohnrechts veräußern. Die Motive dafür liegen laut einer Studie der Deutschen Leibrenten AG und der Deutschen Seniorenliga auf der Hand: Gut 34 Prozent der Rentner haben außer einer Immobilie kein weiteres Vermögen, 43 Prozent sorgen sich sogar, dass das Ersparte nicht bis zum Lebensende reicht.

In England weit verbreitet

„Der Markt ist riesig“, sagte Friedrich Thiele, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leibrente und zog Parallelen zu England, wo vergleichbare Produkte viel weiter verbreitet seine. „Im Vergleich zur Umkehrhypothek oder zur klassischen Lebensversicherung haben die Verrenter hier den Vorteil, dass die Immobilie das sogenannte „Langlebigkeits-Risiko“ komplett abdeckt“, so Thiele. Weitere Fachvorträge widmeten sich den juristischen Hintergründen und der Erfahrungen von Immobilien- und Finanzmaklern. Zu guter Letzt kam mit Professor Dr. Gert Schmid aus München noch ein zufriedener Verrenter aus München zu Wort, der über seine ganz persönlichen Motive Auskunft gab.

V.i.S.d.P.: Stiftung Liebenau

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