Hochschule Heilbronn

Rektor Lenzen: „Wir fördern unsere Studierenden nicht nur im Studium, sondern auch im Gründertum.“

Heilbronn-Franken | 15.02.2019

Wir fördern unsere Studierenden nicht nur im Studium, sondern auch im Gründertum. Foto:©racorn / depositphotos.com
Wir fördern unsere Studierenden nicht nur im Studium, sondern auch im Gründertum. Foto:©racorn / depositphotos.com

Heilbronn: Ideen, Kreativität, Mut: Die Stadt Heilbronn erlebt derzeit einen enormen Aufschwung in ihrer Gründer-Kultur. Auch die Hochschule Heilbronn (HHN) pusht die Stadt in ihrem Status als „Startup-City“.

Vor 20 Jahren ist mit der Innovationsfabrik Heilbronn (IFH) ein Ort geschaffen worden, um Entrepreneur-Freigeister den nötigen Support zukommen zu lassen. Sie ist somit ein wichtiger Baustein in der Etablierung von Heilbronn als Startup-City. Ein weiterer wichtiger Baustein in dieser „City“ stellt neben der Politik und Wirtschaft auch die Hochschule Heilbronn dar.

Rektor Prof. Dr.-Ing Oliver Lenzen: „Wir als Hochschule sind ebenfalls sehr aktiv und nutzen die Aufbruchsstimmung. Wir fördern unsere Studierenden nicht nur im Studium, sondern auch im Gründertum.“

Wie das? Mit dem Gründungszentrum am Campus Sontheim. Dieses ist exklusiv und nur für HHN-Angehörige bestimmt. Dadurch unterstützt die Hochschule ebenfalls die Heilbronner Unternehmer-Kultur, treibt sie voran und liefert durch Bildung, Wissenschaft und Förderung frische Jung-Unternehmer von morgen.

Wie das HHN-Gründungszentrum Startup-Flügel verleiht

Ob bereits eine geniale Idee in den Köpfen herangewachsen ist oder noch gar kein Plan geschmiedet wurde, womit die Selbstständigkeit angegangen werden soll – alle sind willkommen: Im Y-Bau, Zimmer 414 des Campus Sontheim befindet sich das Gründungszentrum „Startklar“ mit den Ansprechpartnerinnen Susan Barth und Franziska Pöttgen. „Wir sind campusübergreifend die zentrale Anlaufstelle für alle Studierenden oder Mitarbeiter der HHN, die sich im Bereich der Selbstständigkeit verwirklichen möchten. Wir fördern, coachen und mobilisieren sie“, sagt Susan Barth. Gefördert wird das Gründungszentrum unter anderem von der Arnfried und Hannelore Meyer Stiftung.

Das Startup-Projekt „SHUTTLE“ Steht in den Startlöchern

Mut machen, Beraten und Offenheit für Neues wecken – die Hochschule sieht sich als perfekter Ort, um jungen Menschen die Lebensperspektive eines Entrepreneurs aufzuzeigen.

Dafür stellte die HHN im August vergangenen Jahres einen Förderantrag für ihr geplantes SHUTTLE-Projekt an das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK). Ergebnis: Antrag Bewilligt. Das Land fördert ab diesem Jahr 17 Hochschulen im Bereich „Gründung“ mit rund 3,8 Millionen Euro und die HHN ist eine davon.

Im Fokus von „SHUTTLE“ steht die Konzeption, Entwicklung und vor allem die Durchsetzung von Lerninhalten zur Förderung gründungsbezogener Kreativitätstechniken und Innovationsmethoden.

Studierende der HHN sowie Mitarbeiter erhalten derzeit bereits schon exklusive Beratungen und profitieren vom stetig wachsenden Netzwerk im Gründungszentrum. So werden Partner und Experten fürs eigene Start-up gefunden, ganz neue Ideen konzipiert oder auch Anfragen von externen Startup-Gründer landen im HHN-Gründungszentrum, um Studierende mit ihrem Experten-Wissen direkt als Partner anzupeilen.

Durch SHUTTLE soll nun die sogenannte „Match Box“ entstehen, in der genau solche Kontakte für die Findung eines perfekten Gründerteams geknüpft werden können.

Mit dem „Maker Space“ soll ein Raum für die Kreativität geschaffen werden. Theoretisches Know-how gibt es in Form von Vorlesungsreihen: Im Rahmen des Studium Generale werden passende Veranstaltungen angeboten, bei denen der ein oder andere Experte aus dem Unternehmer-Nähkästchen plaudert, Tipps gibt und für Fragen zur Verfügung steht. Hier bestehen bereits auch attraktive Kooperationsformate mit den neu gegründeten Campus Founders.

Geplant ist im Rahmen von SHUTTLE auch, die Einbindung eines „Board of Mentors (BEM)“ sowie eines „Board of Professionals (BOP)“. Die beiden Boards sind als Austausch-Plattformen zu verstehen. Darin formiert sich hochkarätige Startup-Kompetenz zur operativen Unterstützung. Durch die Boards wird es auch Feedback-Runden gegenüber allen Gründungsaktivitäten geben. Das „BEM“ dient als internes Board und das „BOP“ mit Institutionen und Unternehmen, als Expertenaustausch und Beratungsplattform.

Im Projekt sollen auch Edupilots aktiv werden. Das bedeutet, dass in den Fakultäten Wirtschaft/Verkehr, Mechanik/Elektronik und Informatik Pilot-Formate etabliert werden. In Lehrveranstaltungen wird somit vom „Piloten“ studiengangspezifisch auf das Thema Unternehmertum eingegangen und dann interdisziplinär verbunden.

V.i.S.d.P.: Hochschule Heilbronn 

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