Adolf Würth GmbH & Co. KG

Würth-Gruppe meldet erneut Rekord bei Umsatz und Betriebsergebnis

Heilbronn-Franken | 09.05.2019

Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe. Foto: © scanner GmbH
Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe. Foto: © scanner GmbH

Künzelsau/Schwäbisch Hall: Die Würth-Gruppe, Weltmarktführer im Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial, meldet neue Rekorde bei Umsatz und Betriebsergebnis. Ein Erfolg, der den Wandel der Unternehmensgruppe vom Händler zum Hersteller untermauert. Multi-Kanal-Strategie beweist nach wie vor Zugkraft. Umsätze im E-Business bestätigen diesen Kurs mit einem Wachstum von 24,6 Prozent.

Auch 2018 ist für die Würth-Gruppe ein Rekordjahr: Der Umsatz steigt um 7,1 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro (2017: 12,7 Milliarden Euro), berei¬nigt um Wechselkurseffekte liegt das Wachstum bei einem Plus von 8,6 Pro¬zent. Das Betriebsergebnis wuchs überproportional zum Umsatz auf 870 Millionen Euro. Für das laufende Geschäftsjahr wird ein mittleres einstelliges Umsatzwachstum erwartet. Aufgelaufen per April 2019 verzeichnet die Würth-Gruppe ein Umsatzwachstum von 7,1 Prozent.

Betriebsergebnis

Das Betriebsergebnis in Höhe von 870 Millionen Euro (2017: 780 Millio-nen Euro) ist das höchste der Unternehmensgeschichte. Die Rendite lag 2018 bei 6,4 Prozent (2017: 6,1 Prozent). Diese Verbesserung ist einer-seits auf die Produktivitätssteigerung – begünstigt durch die guten konjunk-turellen Rahmenbedingungen – zurückzuführen, andererseits zeigt die Konzentration auf den Ausbau der Multi-Kanal-Strategie ihre Wirkung. Allerdings geht der Konzern aufgrund aktueller Prognosen davon aus, dass die sehr gute konjunkturelle Lage 2018 ihr Niveau 2019 nicht halten wird.

„Die anhaltenden Handels- und Zollkonflikte, die Ungewissheit hinsichtlich des Brexits – es gibt viele Themen, die die globale Wachstumsdynamik verlangsamen. Sollte es zu keinen Verwerfungen kommen, gehen wir nach wie vor von einem zufriedenstellenden Wachstumsjahr 2019 aus“, schaut Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, auf das laufende Geschäftsjahr.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Die Zahl der Beschäftigten hat sich 2018 von 74.159 um 2.921 auf 77.080 erhöht, eine Steigerung um 3,9 Prozent. In Deutschland arbeiten 23.772 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, was einer Steigerung zum Vor-jahr von 5,1 Prozent entspricht. Im Außendienst beschäftigt der Konzern 33.218 Mitarbeiter (2017: 32.295). Durch Akquisitionen kamen 330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hinzu.

Deutschland ertragreichste Region

Innerhalb der Regionen überzeugten vor allem Süd- und Osteuropa mit Wachstumsraten beim Umsatz von über 10 Prozent – vornehmlich erzielt durch die Gesellschaften der Würth-Linie. Hervorzuheben ist Spanien mit einem Umsatzwachstum von 11,2 Prozent sowie Italien mit 15,7 Prozent. „Unsere Unternehmensstrategie basiert auf dem Anspruch, möglichst nahe am zweistelligen Wachstum zu sein“, zeigt sich Robert Friedmann zufrieden. „Für diese Gesellschaften freue ich mich besonders, weil sie es aus der Krise heraus wieder auf die Erfolgsspur geschafft haben.“

Der wichtigste Einzelmarkt des Konzerns ist nach wie vor Deutschland: Hier wurde mit einem Umsatzanteil von 42,4 Prozent ein Umsatzwachstum von 7,0 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro (2017: 5,4 Milliarden Euro) erzielt. Mit einem Betriebsergebnis von 436 Millionen Euro (2017: 421 Millionen Euro) ist Deutschland auch die ertragreichste Region im Konzern. Der Umsatz wuchs im Ausland um 7,1 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro.

Die Adolf Würth GmbH & Co. KG erwirtschaftete 2018 mit 7.160 Mit-arbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von 1,7 Milliarden Euro und liegt mit einem Plus von 9,0 Prozent über dem Konzerndurchschnitt. Diese Entwicklung ist auch Voraussetzung für Investitionen in zukunftsweisende Vertriebs-, Logistik- und Produktlösungen. Aktuelles Beispiel ist der Bau eines neuen Umschlaglagers direkt an der A6.

Forschung und Entwicklung auf höchstem Niveau – Lösung für den Mobilitätskollaps

Im März 2019 erfolgte der Spatenstich für das neue Innovationszentrum am Standort des Mutterunternehmens in Künzelsau. Die Adolf Würth GmbH & Co. KG investiert rund 70 Millionen Euro und baut auf rund 15.000 m² mo-dernste Labore und Werkstätten, welche unter anderem mit hoch-modernen 3-D-Druckern ausgestattet sind. In einer Klimakammer und einem zertifizier-ten Dübellabor können eigene Zulassungsversuche durchgeführt werden.

Befestigungen in Erdbebengebieten oder die nachträgliche Verstärkung von Bauwerken wie zum Beispiel im Brücken- und Tunnelbau stehen im Fokus. Augenfällige Probleme wie etwa der drohende Mobilitätskollaps durch langjährige Sanierungsmaßnahmen an Brücken oder Tunneln werden konkret aufgegriffen und Lösungen dafür gesucht. Es gibt heute schon Betonschrauben, die, tief in das Bauwerk eingeschraubt, fehlende oder beschädigte Armierungen ersetzen, um so die Lebensdauer maroder Bau-werke nachträglich zu verlängern. Mit dem Innovationszentrum werden diese Forschungsmöglichkeiten um ein Vielfaches erhöht.

Rund 250 Menschen werden im Innovationszentrum Ideen zur Umsetzung bringen und in die Zukunft tragen: Mitarbeiter aus dem Bereich Forschung und Entwicklung der Adolf Würth GmbH & Co. KG und aus den Konzern-Tochtergesellschaften, die im produzierenden Bereich tätig sind, sowie ex-terne Forscher. Durch die Kooperation mit dem Karlsruher Institut für Techno-logie KIT sowie den Universitäten Innsbruck und Stuttgart entsteht ein Cluster aus Wissen und Know-how.

V.i.S.d.P.: Adolf Würth GmbH & Co. KG

zurück drucken verlinken

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Heilbronn-Franken

Neues auf B4B

Aufsteiger Bild Neu

Besuchen Sie unseren Stellenmarkt: Rund 1.200 freie Stellen für Fach- und Führungskräfte in Baden-Württemberg

Zum Stellenmarkt

Anzeige

Mediadaten

Alle Preise und Buchungsmöglichkeiten finden Sie in unseren Mediadaten.

Redaktionsadressen

Pressemitteilungen können Sie an unsere Redaktionsadressen senden.

Bildergalerien

Wochenrückblick abonnieren

Wochenrückblick klein

B4B Baden-Württemberg Wochenrückblick

Jeden Freitag die wichtigsten Wirtschafts-
nachrichten des Landes gesammelt im Überblick.