Hochschule Pforzheim

Digitalen Assistenten für den Berufsalltag

Nordschwarzwald | 15.06.2018

Maik Hummel, Philipp Csernalabics und Kiryo Abraham (vorne, v.l.n.r.). Foto: Hochschule Pforzheim
Maik Hummel, Philipp Csernalabics und Kiryo Abraham (vorne, v.l.n.r.). Foto: Hochschule Pforzheim

Pforzheim: Künstliche Intelligenz macht es möglich – in den eigenen vier Wänden ist Alexa behilflich, unterwegs können wir uns auf Siri verlassen und auch im Büro kann uns schon bald ein digitaler Assistent unterstützen: Neo. Entwickelt wird dieser aktuell von den Neohelden. Das Start-up mit Sitz im CyberLab Karlsruhe ging im Frühjahr des Jahres mit seiner Geschäftsidee an den Start.

Gemeinsam mit dem „GründerWERK - Zentrum für Unternehmensgründung der Hochschule Pforzheim“ konnte das Trio nun einen wichtigen Erfolg verbuchen: Der Antrag für das EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und des Europäischen Sozialfonds wurde in erster Instanz bewilligt. „Für die kommenden zwölf Monate werden Personal- und Sachkosten gefördert. So können wir Neo weiterentwickeln und am Markt etablieren“, freut sich Kiryo Abraham, Absolvent der Hochschule Pforzheim.

Neo ist ein Assistent für den beruflichen Alltag: Durch die Übernahme von Routineaufgaben wie das Sortieren des E-Mail-Posteingangs, die Terminkoordination oder der Abgleich von Daten aus verschiedenen IT-Systemen, soll Neo künftig das Arbeitsleben einfacher machen. „Arbeit wird immer komplexer, es kommen immer mehr und immer neue Tools zum Einsatz“, so die Jungunternehmer Kiryo Abraham, Philipp Csernalabics und Maik Hummel. „Neo filtert und aggregiert Informationen aus unterschiedlichen Software-Systemen, Apps und Maschinen, um sie dann zum passenden Zeitpunkt aufbereitet zur Verfügung zu stellen. Das heißt, wir sparen uns die Zeit, über Prioritäten nachzudenken – Neo kann Informationen nach Relevanz und Dringlichkeit kanalisieren.“

Das EXIST-Stipendienprogramm des Bundes unterstützt „technologisch-innovative Gründungsvorhaben mit guten wirtschaftlichen Erfolgsaussichten“. Grundvoraussetzung ist, dass die Gründung in Kooperation mit einer Hochschule, einem Gründerzentrum und einem Mentor erfolgt. „Unsere drei Fakultäten – Gestaltung, Technik sowie Wirtschaft und Recht – begünstigen diese Art von Gründungen und bieten tolle Voraussetzungen“, erläutert Prof. Dr. Andrea Wechsler, Prorektorin für strategische Hochschulentwicklung und Expertin für Wirtschaftsprivatrecht. Gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Mike Barth, Experte für Automatisierungstechnik und Leiter des Master-Studiengangs Mechatronische Systementwicklung (M. Sc.), begleitet sie die Gründung und Weiterentwicklung der Neohelden. Auch Studierende der Hochschule Pforzheim werden im Rahmen von Praktika, Projekt- oder Abschlussarbeiten in die Weiterentwicklung der Geschäftsidee eingebunden.

„Wir erleben es immer häufiger, dass technische Neuerungen des Alltags ihren Weg in die industrielle unternehmerische Anwendung finden. Der KI-basierte Assistent Neo hat das Potenzial, den stetig komplexer werdenden Arbeitszyklus zu ordnen und assistierende Tätigkeiten neu zu definieren“, so Mike Barth.

„GründerWERK - Zentrum für Unternehmensgründung der Hochschule Pforzheim“
Das GründerWERK dient Gründungsinteressierten der Hochschule seit dem Wintersemester 2017/18 als Anlaufstelle und Netzwerk. Die Neohelden sind in diesem Jahr schon das dritte Start-up, das erfolgreich vom Gründerwerk im Rahmen der Beantragung von Fördermitteln unterstützt wurde. Das Gründerwerk bietet über verschiedenste Formate, Beratungskonzepte und Kooperationen die Möglichkeit, sich mit Unternehmer- und Gründertum auseinanderzusetzen und zielt darauf ab, eine lebendige Gründerkultur als zentrales Element der interdisziplinären Ausbildung an der Hochschule Pforzheim zu etablieren. Besonderes Merkmal des Gründerwerks ist das futureLab, in dem der Aufbau innovativer IT-Lösungen in den Bereichen Web-Services, Apps und Internet of Things intensiv konzeptionell und technisch unterstützt wird.

Hochschule Pforzheim – Führend durch Perspektivenwechsel
Mit dem breitgefächerten Studienprogramm der drei Fakultäten für Gestaltung, für Technik sowie für Wirtschaft und Recht bietet die HS PF ihren Studierenden ein umfassendes Wissensspektrum, eine besondere Fülle an Qualifikationen und Raum für Entwicklung und Kreativität. In der Vernetzung ihrer Expertisen, dem engen Austausch mit der Wirtschaft, gelebter Internationalität sowie dem Wissen um die Wichtigkeit ethischen und nachhaltigen Handelns hat die Hochschule ihre besondere Stärke erkannt. In der Vielfalt der Blickwinkel liegt der Schlüssel zu einer erfolgreichen Ausbildung.

Das GründerWERK eröffnet gründungsinteressierten Studierenden, Lehrende und Beschäftigte der Hochschule die unternehmerische Perspektive und setzt damit den neu gefassten Leitsatz der HS PF „Führend durch Perspektivenwechsel“ um. Im Zusammenspiel verschiedener professioneller Perspektiven wird echte Innovation möglich. So eröffnen wir unseren Studierenden, unseren Kooperationspartnern, der Gesellschaft und uns selbst immer neue Einsichten.

V.i.S.d.P.: Hochschule Pforzheim

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