ARBURG GmbH + Co KG

Hochschüler bei Arburg

Nordschwarzwald | 02.07.2018

Dr. Agnes Kloke präsentierte den Industriepraktikanten die additive Fertigung mit dem Freeformer. Foto: ARBURG
Dr. Agnes Kloke präsentierte den Industriepraktikanten die additive Fertigung mit dem Freeformer. Foto: ARBURG

Loßburg: 19 Studenten der Universität Stuttgart erhielten in diesem Jahr bei Arburg in Loßburg im Rahmen ihres Allgemeinen Praktikums des Maschinenbaus (APMB) tiefere Einblicke in den industriellen Fertigungsalltag. Während eine Gruppe am 12. Juni Theorie- und Praxiswissen zum Thema Robot-Systeme und automatisierte Spritzgießfertigung erarbeitete, übte sich eine zweite Gruppe am 21. Juni in der industriellen additiven Fertigung mit dem Freeformer. Arburg ist damit das einzige Unternehmen in der Region, das gleich zwei APMB-Praktika anbietet. Darüber hinaus erhalten engagierte Hochschulstudenten beim innovativen Maschinenbauer viele weitere Möglichkeiten, wertvolle Praxiserfahrung zu sammeln.

 

Sichtlich begeistert zeigten sich die angehenden Ingenieure von der Universität Stuttgart beim Arbeiten am Freeformer, dem offenen System zur industriellen additiven Fertigung. „Viel besser als ein Praktikum an der Uni!“, lobte einer der Teilnehmer. Und auch das Thema Robot-Systeme kam bei den Hochschülern sehr gut an. Arburg bietet diese beiden Industriepraktika halbjährlich in Kooperation mit der Universität Stuttgart an.

Additive Fertigung funktionsfähiger Trillerpfeife
Dr. Agnes Kloke, Leiterin Technologieentwicklung Kunststoff-Freiformen bei Arburg, hatte den Studenten für ihr eintägiges APMB-Industriepraktikum ein spannendes und lehrreiches Programm zusammengestellt. Am Vormittag erhielten die Teilnehmer aus dem zweiten Semester des Masterstudiums einen umfassenden theoretischen Einblick in das Arburg-Kunststoff-Freiformen (AKF), die Funktionalität des Freeformers und Grundlagen zu den Maschinenparametern und der Datenaufbereitung. Anschließend übten die Studenten das Gelernte an einem Praxisbeispiel. Dabei wurden die einzelnen Prozessschritte des AKF-Verfahrens durchlaufen – vom Vorbereiten der Maschine über die Optimierung der Datenaufbereitungsparameter am PC und Übertragung des fertigen Bauauftrags an die Steuerung bis zur additiven Fertigung des Bauteils aus dem Kunststoff ABS und Stützmaterial. Nach Auswaschen des Stützmaterials war das Ergebnis – passend zur aktuellen Fußballweltmeisterschaft in Russland – eine funktionsfähige Trillerpfeife mit innenliegender beweglicher Kugel.

Robot-Systeme in Theorie und Praxis
Kai-Uwe Vorwalder, Automationsexperte aus der Produktschulung bei Arburg, zeigte den Teilnehmern des Industriepraktikums zum Thema Robot-Systeme, wie sich ein Integralpicker in die Steuerung von Allrounder-Spritzgießmaschinen integrieren lässt. Im Vorfeld hatten die Studenten ausführliche Informationen dazu erhalten, um sich intensiv auf ihr Praktikum vorbereiten zu können. In Loßburg produzierten sie dann mit der automatisierten Maschine „live“ Kunststoff-Abdeckkappen und untersuchten, wie sich mit dem Integralpicker die Zykluszeit optimieren und die Produktionseffizienz steigern lässt.

Teilnehmer begeistert von praktischer Anwendung
Die Teilnehmer waren rundum zufrieden mit dem eintägigen Industriepraktikum bei Arburg. Besonders gut kam der Mix aus tiefgreifendem Theoriewissen und praktischer Anwendung an „Ich habe von einem Freund den Tipp für dieses Praktikum bekommen. Direkt mit dem Freeformer zu arbeiten, hat richtig Spaß gemacht. Das ist viel besser als ein Praktikum an der Uni“, betonte ein angehender Maschinenbauer. „Arburg ist ein tolles Unternehmen und ich könnte mir schon vorstellen, hier im Schwarzwald zu arbeiten."

Arburg als Praxispartner
Neben dem APMB bietet Arburg motivierten Hochschulstudenten die Möglichkeit, im Rahmen fachspezifischer Studienprojekte, Abschlussarbeiten und Praktika wertvolle Erfahrungen im Industrieumfeld zu sammeln. Ein neues Kapitel der Kooperation mit der Universität Stuttgart eröffnet der „Hochschulcampus Nordschwarzwald“, der einen Masterstudiengang im Bereich Maschinenbau und Technologiemanagement nach Freudenstadt bringt. Mithilfe zukunftsorientierter Themenschwerpunkte wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Führung sollen neue hochqualifizierte Ingenieure und Führungskräfte für die Region ausgebildet werden. Arburg und zahlreiche bedeutende Unternehmen im Kreis Freudenstadt unterstützen den neuen Campus, welcher voraussichtlich im September 2019 den Betrieb in Freudenstadt aufnehmen wird.

V.i.S.d.P.: ARBURG GmbH + Co KG

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