Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg

Industrie steigert 2017 Umsätze um 5 Prozent

Ostwürttemberg  | 18.09.2018

Industrie steigert 2017 Umsätze um 5 Prozent. Foto: @Voith
Industrie steigert 2017 Umsätze um 5 Prozent. Foto: @Voith

Heidenheim: Laut jüngsten Zahlen des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg entwickelte sich das verarbeitende Gewerbe in Ostwürttemberg in 2017 positiv. Analog dem Bundestrend sind die Umsätze der Industriebetriebe ebenso gestiegen. So erwirtschafteten die Betriebe insgesamt 16,5 Mrd. Euro und wiesen damit eine Umsatzsteigerung von rund 5 Prozent aus. Auch die Zahl der Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten nahm um plus 5 leicht zu und lag 2017 bei 379 Industriebetrieben.

Die positive Entwicklung der erwirtschafteten Umsätze und der Anzahl der Industriebetriebe in Ostwürttemberg setzte sich auch bei der Beschäftigung fort. So stieg die Zahl der Mitarbeiter im verarbeitenden Gewerbe im Vergleich zum Jahr 2016 um knapp 2 Prozent an und lag Ende 2017 bei insgesamt 63.892 Arbeitnehmern. „Die regionalen Daten zeigen die positive Entwicklung und unterstreichen die Wirtschaftskraft und Bedeutung des Industriestandorts Ostwürttemberg“, erklärte Michaela Eberle, Hauptgeschäftsführerin der IHK Ostwürttemberg. Auch belegen die Zahlen die wiederholt regionale Exportstärke: Die Auslandsumsätze des verarbeitenden Gewerbes nahmen von 8,5 Mrd. Euro in 2016 um rund 7 Prozent auf 9,1 Mrd. Euro in 2017 zu. Auch die steigenden Auslandsumsätze deutet die IHK-Chefin als positives Zeichen. „Diese Tendenz macht deutlich, dass Ostwürttemberg immer mehr im internationalen Geschäft erfolgreich tätig ist; aktuell mit einem Exportanteil in Höhe von 55 Prozent“, so Michaela Eberle.

Steigende Beschäftigung

Die meisten Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe verzeichnet mit 11.622 Mitarbeitern der Wirtschaftszweig ‚Maschinenbau‘. Die meisten Unternehmen wiederum sind dagegen im Wirtschaftszweig ‚Herstellung von Metallerzeugnissen‘ tätig. Im verarbeitenden Gewerbe in Ostwürttemberg wurden 2017 insgesamt Entgelte von rund 3,4 Mrd. Euro ausbezahlt. Im Vergleich zum Vorjahr ist dieser Wert um rund 4 Prozent gestiegen. Die höhere Beschäftigung schlägt sich auch auf dem Arbeitsmarkt nieder. Lag die Arbeitslosenquote im August 2017 noch bei 3,7 Prozent, ist diese im August 2018 auf 3,2 Prozent weiter gesunken.

Höhere Investition in Forschung und Entwicklung

Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben in der Industrie lagen in der Region im Jahr 2015 bei rund 602 Mio. Euro. Im Vergleich zum Jahr 2013 sind diese Ausgaben um ganze 37 Prozent gestiegen. Michaela Eberle macht deutlich: „Auch diese Steigerung zeigt, dass der Forschung und Entwicklung in Ostwürttemberg erfreulicherweise ein sehr hoher Stellenwert beigemessen wird.“ So ist auch die Zahl der Mitarbeiter in Forschung- und Entwicklung in Vollzeitäquivalenten im Zeitraum von 2013 bis 2015 um mehr als ein Drittel deutlich gestiegen. Zahlen für das Jahr 2017 liegen in diesem Bereich für die Region derzeit noch nicht vor.

V.i.S.d.P.: Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg

zurück drucken verlinken

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Ostwürttemberg

Neues auf B4B

Aufsteiger Bild Neu

Besuchen Sie unseren Stellenmarkt: Rund 1.200 freie Stellen für Fach- und Führungskräfte in Baden-Württemberg

Zum Stellenmarkt

Anzeige

Mediadaten

Alle Preise und Buchungsmöglichkeiten finden Sie in unseren Mediadaten.

Redaktionsadressen

Pressemitteilungen können Sie an unsere Redaktionsadressen senden.

Bildergalerien

Wochenrückblick abonnieren

Wochenrückblick klein

B4B Baden-Württemberg Wochenrückblick

Jeden Freitag die wichtigsten Wirtschafts-
nachrichten des Landes gesammelt im Überblick.