Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg (WiRO)

Open Innovation und Design Thinking

Ostwürttemberg  | 27.09.2018

Open Innovation und Design Thinking. Foto: Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg (WiRO)
Open Innovation und Design Thinking. Foto: Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg (WiRO)

Schwäbisch Gmünd: Das INGENIA-Forum der regionalen Wirtschaftsförderung WiRO und der Stadt Heidenheim informierte in seiner jüngsten Auflage über Open Innovation und Design Thinking – zwei Methoden zur Steigerung der Innovationsfähigkeit, die sich mit Erfolg immer weiter verbreiten.

Prof. Dr. Sabine Möbs von der DHBW Heidenheim stellte Design Thinking als noch relativ neuen Ansatz zur Lösung komplexer und nutzerorientierter Problemstellungen vor, der Methoden aus Engineering und Design mit Ideen und Werkzeugen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie mit Erkenntnissen aus der Geschäftswelt kombiniert. Eng damit verbunden ist Open Innovation, eine Herangehensweise, bei der Ideen vor allem zur Lösung offener Fragestellungen gemeinsam in einer Community entwickelt werden. Mit Beispielen aus Ostafrika und Europa, darunter Porsche, Citroën und Lego, demonstrierte Prof. Dr. Möbs den Erfolg und die mittlerweile starke Verbreitung dieser Methode, die viele Vorteile wie zum Beispiel Zeit- und Kostenersparnis, Risikominimierung, Wissensverknüpfung und Perspektivwechsel in sich vereint.

Prof. Till Hänisch, ebenfalls von der DHBW Heidenheim, informierte über das dortige „FabLab“, eine offene Werkstatt und Maker Space, das einen niederschwelligen Zugang zu hochwertigen Fertigungstechniken wie 3D-Platinendrucker oder Laser-Cutter bereitstellt und die Neugier auf diese Techniken wecken soll. Das „FabLab“ unterstützt den Open Innovation-Prozess, indem es nicht nur den Studierenden vorbehalten bleibt, sondern indem es in einem späteren Schritt – dann als „TechnoLab“ – auch für Forschungs- und Industriekooperationen und sogar für Privatpersonen bereitstehen wird.

Dass Rechtssicherheit und Schutz bei Kooperationen im Zuge von Open Innovation nicht ganz so leicht zu bewerten sind, zeigte Patentanwalt Markus Lorenz von der Kanzlei Lorenz & Kollegen in Heidenheim. Ein wichtiger Aspekt ist beispielsweise die Frage, ob eine durch Open Innovation entstandene Erfindung die Interessen des Arbeitgebers und damit das Arbeitnehmererfindungsgesetz tangiert. Ebenso sollten Ideengeber in einem solchen Prozess immer darauf achten, dass sie keine Schutzrechte verletzen und damit in Regress genommen werden können. Trifft man die wichtigsten Vorkehrungen, spricht nichts gegen Open Innovation, so Lorenz.

Da das INGENIA-Forum im Rahmen der Make Ostwürttemberg stattfand, konnten die Teilnehmer bei einem geführten Rundgang über das ehemalige Stowe Woodward Areal bereits vorab spannende Einblicke in die Organisation dieses regionalen Highlights erhalten.

V.i.S.d.P.: Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg (WiRO)

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