IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg

Neues Verpackungsgesetz beschäftigt Unternehmen der Region

Schwarzwald-Baar-Heuberg | 18.02.2019

Neues Verpackungsgesetz beschäftigt Unternehmen der Region. Foto: ©XiXinXing / depositphotos.com
Neues Verpackungsgesetz beschäftigt Unternehmen der Region. Foto: ©XiXinXing / depositphotos.com

Villingen-Schwenningen: Viele Unternehmen bringen als Hersteller, Vertreiber oder Importeur verpackte Produkte in Deutschland auf den Markt. Jedoch gelten für Verpackungen von Produkten, die bei privaten Endverbrauchern oder auch bei sogenannten vergleichbaren Anfallstellen anfallen, seit Jahresbeginn strengere Regeln.

Geregelt wird das im neuen Verpackungsgesetz. Da dieses Gesetz die bereits seit Jahren bestehende Verpackungsverordnung ablöst und in diesem Zuge einige Verschärfungen mit sich bringt, haben sich allein in den letzten Wochen und Monaten rund 300 Betriebe aller Größen und Branchen ratsuchend an die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg gewandt.

„Kaum ein Umweltgesetz hat unsere Mitgliedsbetriebe in letzter Zeit so sehr beschäftigt wie das Verpackungsgesetz. Denn leider gibt es für die betroffenen Unternehmen keine Bagatellgrenzen. Das bedeutet auch für die vielen kleinen Betriebe und den Onlinehandel, dass bereits ab dem Inverkehrbringen der ersten mit Waren befüllten Verpackung mit dem Ziel ‚private Endverbraucher‘ eine Pflicht zur Beteiligung bei einem dualen System und zur Registrierung im neu geschaffenen zentralen Herstellerregister bestehen könnte“, sagt IHK-Umweltreferent Marcel Trogisch.

Handlungsdruck liegt für die Betroffenen laut IHK vor allem darin, dass das neue Herstellerregister öffentlich einsehbar ist. Wer also verpflichtet ist und seiner Pflicht nicht nachkommt, riskiert hier im schlimmsten Fall neben einem Bußgeld auch noch eine wettbewerbsrechtliche Abmahnung oder sogar ein Vertriebsverbot.

„Ich möchte daher allen Unternehmen noch einmal raten zu prüfen, ob sie verpackte Produkte herstellen oder diese importieren, die dann am Ende irgendwann beim privaten Endverbraucher oder einer der vielen Dutzend vergleichbaren Anfallstellen ausgepackt werden. Falls ja, dann sollte weiterhin geprüft werden, ob allen Pflichten aus dem Verpackungsgesetz bereits nachgekommen wird. Wenn nicht, dann ist ein zeitnahes Handeln gefordert“, fasst Trogisch zusammen. Auch bietet der Umweltreferent an, dass sich Unternehmen bei Zweifeln oder Fragen zum Gesetz jederzeit gerne an die IHK wenden können.

V.i.S.d.P.: IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg

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