Schwarzwaldmilch GmbH Freiburg

Vielfalt der bäuerlichen Landwirtschaft schützen Schwarzwaldmilch lädt Politik und Verbände ein zur Tierwohldebatte

Südlicher Oberrhein | 22.01.2019

Vertreter aus Politik und Landwirtschaft bei der Schwarzwaldmilch. Foto: ©Schwarzwaldmilch
Vertreter aus Politik und Landwirtschaft bei der Schwarzwaldmilch. Foto: ©Schwarzwaldmilch

Freiburg: Das Thema Tierwohl in der Milchwirtschaft führt derzeit zu vielen Debatten im Bereich Politik, Industrie, Handel und Landwirtschaft. In diesem Zuge begrüßte Andreas Schneider, Geschäftsführer der Schwarzwaldmilch mit seinem Führungsteam am 16. Januar 2019 wichtige Vertreter aus Politik und Landwirtschaft, um über das Thema Tierwohl und die Pflege der Kulturlandschaft im Schwarzwald an einem runden Tisch zu diskutieren.

Zu den geladenen Diskussionsteilnehmern zählten der badenwürttembergische Landwirtschaftsminister Herr Peter Hauk MdL und Herr Albrecht Kümmel, Leiter Referat Agrarfinanzierung, Betriebswirtschaft und Landtechnik des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg. Weiterhin diskutierte der baden-württembergische Genossenschaftsverband (BWGV) mit Präsident Dr. Roman Glaser, Herr Dr. Ansgar Horsthemke, Generalbevollmächtigter des BWGV und Herr Dr. Johannes Klaus, Berater für ländliche Genossenschaften/Milchwirtschaft des BWGV mit. Ebenso zählten Herr Werner Räpple, Präsident des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbands (BLHV) sowie Herr Dieter Blaeß, Abteilungspräsident Landwirtschaft des Regierungspräsidiums Freiburg zu den Diskussionsteilnehmern.

Vielfalt und Kulturlandschaft erhalten

Nach einer Darstellung der positiven Marktentwicklungen der Molkerei, erfolgte eine rege Diskussion über das zentrale Thema Tierwohl und den Schutz und Erhalt der Kulturlandschaft im Schwarzwald durch die kleinbäuerlichen Strukturen. Traditionell weist Süddeutschland eine Vielfalt an Haltungssystemen auf: von Höfen mit Weidehaltung, Laufstallhaltung bis hin zur Anbindehaltung, die in der Kombination mit Weidegang oder Freilaufhöfen ihre Milchwirtschaft betreiben. Die Lieferanten der Schwarzwaldmilch bieten ebenfalls diese Vielfalt und zeichnen sich durch ihre traditionell geführten, zumeist kleinen Höfe aus. Mit durchschnittlich 37 Milchkühen pro Hof liegt der Kuhbestand deutlich unter dem deutschen Durchschnitt von rund 63 Kühen pro Hof. In den traditionell geführten Höfen kennt jeder Bauer seine Kühe beim Namen.

Im Einklang mit Tierwohl 

Im Ergebnis kam der runde Tisch zu der einstimmigen Aussage, dass die Vielfalt der überwiegend kleinbäuerlichen Strukturen mit ihrer Weidehaltung und den kombinierten Haltungsformen mit dem Thema Tierwohl im Einklang steht. „Die kleinbäuerliche Vielfalt ist für die Region typisch. Sie ist anders, aber gleichermaßen gut, wenn die Tiere über das Jahr partiell Auslauf erhalten“, stimmt Minister Peter Hauk mit der Diskussionsrunde überein. Auch in Fragen des Schwarzwälder Kulturguts betont Minister Hauk, dass „die bäuerlichen Höfe der Schwarzwaldmilch einen schonenden und nachhaltigen Beitrag zur Erhaltung der einzigartigen Kulturlandschaft im Schwarzwald leisten“.

Beratungen und Förderprogramme für Milchbauern

Parallel bietet die Molkerei interessierten Milcherzeugern Beratungen an zum Beispiel unter Einbindung von Fachspezialisten der Landwirtschaftsverwaltung zum Stallumbau und –ausbau. Das Land bietet Förderprogramme an für die betriebsindividuelle Beratung, die Weidehaltung von Milchkühen und für Investitionen in tiergerechte Stallungen.

V.i.S.d.P.: Schwarzwaldmilch GmbH Freiburg

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